Gefängnis in Stammheim Letzter Blick in den RAF-Gerichtssaal vor dem Abriss
Ein nüchternes Gerichtsgebäude in Stuttgart-Stammheim hat bundesdeutsche Geschichte geschrieben. Jetzt steht der Abriss bevor. Ein Rundgang durch bizarre Räume, die der Öffentlichkeit verborgen blieben.
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Das historische Gerichtsgebäude in Stuttgart-Stammheim ist bald Geschichte – aber einiges Inventar wird gerettet.
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Mai 1975: Mit dem ersten RAF-Prozess beginnt die Geschichte des Stammheimer Gerichtsgebäudes.
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Das Gelände der JVA Stammheim derzeit. In der Mitte, oberhalb der neuen Haftgebäude im Vordergrund, das quadratische Gerichtsgebäude, das nun verschwindet.
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Der Eingang, durch den Prozessbeobachter fast 50 Jahre lang gingen.
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Inzwischen ist das sogenannte Mehrzweckgebäude verwaist.
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Der Gerichtssaal hat durch die RAF-Prozesse und viele weitere heikle Verfahren Geschichte geschrieben.
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Auf der Rückseite einer der Mauern, die den Saal vom hinteren Bereich trennen, findet sich eine bizarre Strichliste.
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Dort haben Bundesanwaltschaft und Richter die Zahl der Verfahrenstage mit Kreide festgehalten.
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Das Landeswappen soll ins neue Gebäude nebenan gebracht werden.
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Abriss-Projektleiterin Tanja Stahlbock zeigt den Grundriss des großen Komplexes.
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Hinter die Kulissen zu schauen, war während des Betriebs unmöglich – hier der Zellentrakt für die Angeklagten.
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Die öffentlich bisher nicht zugänglichen Räume muten heute in Teilen wie ein Museum an.
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Auch die technische Überwachung mit Telefonanlagen und fast 40 Monitoren.
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In den Aufenthaltsräumen bröckelt der Putz.
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Die orangefarbenen Schalensitze sollen weiterverwendet werden.
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Die Technik ist überholt, aber historisch.
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Und manches ist längst ausgestöpselt.
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Manche Details wirken wie aus einem alten James-Bond-Film.
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Einiges wirkt aber, als ob es gerade eben noch benutzt worden wäre.
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Viele Schlüssel hängen noch fein säuberlich an ihrem Platz.
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In diesem Gerät hätte man wohl gefundene Sprengsätze aus dem Haus befördert.
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Auch die eine oder andere Uniform findet sich noch.
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Und sogar ein Münzfernsprecher aus D-Mark-Zeiten.
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Seit 2019 wird das alte Mehrzweckgebäude nicht mehr gebraucht – nebenan ist ein nagelneues Gerichtsgebäude entstanden.