Dreimal waren die Zweitliga-Faustballer des TSV Grafenau dicht dran, einen Erfolg gegen den TV Segnitz einzufahren, doch am Ende hat es nicht gereicht, und zwei Niederlagen standen zu Buche. Bedingt durch den Rückzug einer Mannschaft tragen zwei Teams pro Spieltag ihr Hin-und Rückspiel direkt hintereinander aus. Das erste verlor das Team aus dem Kreis Böblingen knapp mit 2:3, das zweite deutlich mit 0:3.
Im Vorfeld war Spielertrainer Tobias Kaufhold überzeugt gewesen, etwas holen zu können. Grund für diesen Optimismus war der starke Heimauftritt in der Wiesengrundhalle eine Woche zuvor. Mindestens einen Sieg hatte der Coach erwartet. Daraus wurde jedoch nichts, weil er und seine Kollegen gleich dreimal die entscheidenden Momente verpassten.
TSV Grafenau zieht im Entscheidungssatz beim TV Segnitz den Kürzeren
Das erste Aufeinandertreffen hatte mit einem 11:7-Satzgewinn gut begonnen, nach dem Seitenwechsel gelang den Franken mit 11:8 der Ausgleich. Der dritte Durchgang stand beim 9:9 auf der Kippe. Der TSV zog mit zwei verpassten Bällen den Kürzeren, konnte im vierten Abschnitt jedoch mit 11:7 die Uhren auf Null stellen. Das war’s dann aber, Tim Söns, Michael Wolff, Leon Hanreich, Martin Grözinger, Matthias Wolff und Mathias Zierer standen nach dem 7:11 mit leeren Händen da.
Nach einer kurzen Pause gab es im anschließenden zweiten Duell die Gelegenheit, sich doch noch für die weite Anreise zu belohnen. Zwar ging der erste Satz mit 7:11 verloren, dann aber waren die Grafenauer am Kontrahenten dran. Allerdings jeweils nur bis zum neunten Ball, dann gelang es den Einheimischen, die Gäste jeweils auf Distanz zu halten. Bei beiden Gelegenheiten hatte es die Auswärtstruppe nicht geschafft, den Rivalen zumindest in eine Verlängerung zu zwingen.
Die Quittung dafür ist das Zurückfallen auf Tabellenrang sechs, womit der Abstiegskampf auch angesichts einiger überraschender Ergebnisse der Konkurrenz wieder in vollem Gange ist.