Grafenau Landkreis saniert Ortsdurchfahrt
Während sich die Dätzinger entgegen des ursprünglichen Plans noch gedulden müssen, rollen in Döffingen bald die Bagger.
Während sich die Dätzinger entgegen des ursprünglichen Plans noch gedulden müssen, rollen in Döffingen bald die Bagger.
Eigentlich sollte die Ortsdurchfahrt Dätzingens saniert werden, doch jetzt wird die Sanierung der Ortsdurchfahrt Döffingens vom Landkreis vorgezogen. Eine Eilmaßnahme, der Bürgermeister Martin Thüringer (parteilos) in den Sommerferien zugestimmt hatte und die er am Mittwoch im Gemeinderat vorstellte.
Saniert wird die komplette Ortsdurchfahrt vom Kreisverkehr bei der neuen Mitte bis zum Abzweig ins Wohngebiet Mittenbühl. Das Abfräsen der Deckschicht dauere nur eine Woche, erläuterte Thüringer, der Tiefbau um einiges länger. Denn zur reinen Belagssanierung der Kreisstraße kommt die Erneuerung von Wasserleitungen zwischen Ulrichweg und Bergstraße sowie im Bereich der Brandstraße. „Da hatten wir schon dreimal Leckagen“, führte der Bürgermeister aus.
Deshalb sei es nur folgerichtig, dass die Gemeinde die Gelegenheit nutze, auch ihren Teil der Straßeninfrastruktur auf Vordermann zu bringen.
Im Haushalt 2025 steht die Sanierung der Ortsdurchfahrt Döffingen zwar nicht, dafür aber die Sanierung der Ortsdurchfahrt Dätzingen, die dem Vernehmen nach für 2025 nicht mehr geplant ist. Ob die eingestellten Mittel reichen, bleibt abzuwarten. Die Vergabe der Arbeiten an den im Gemeindebesitz befindlichen Wasserleitungen und -haltungen im Umfang von rund 300 000 Euro ist in der nächsten Gemeinderatssitzung im Oktober geplant.
Starten soll die Sanierung der Ortsdurchfahrt Döffingen in den Herbstferien, die Bauzeit beträgt rund zwei Monate. „Vor dem ersten Schneefall und strengen Frost sollte die Maßnahme abgeschlossen sein“, bekräftigte Bürgermeister Martin Thüringer.