Autoverkehr in Stuttgart Brand im Engelbergtunnel sorgt für Ausweichverkehr in Stuttgart

Die Bundesstraße durch Zuffenhausen wird als Ausweichroute für den gesperrten Engelbergtunnel genutzt. Foto: Andreas Rosar

Nach dem Lkw-Brand im Engelbergtunnel weichen viele Autofahrer auf Stuttgarter Straßen aus. Die Stadt nennt nun mehrere Strecken, auf denen es deshalb besonders häufig stockt.

Stadtentwicklung/Infrastruktur : Christian Milankovic (mil)

Die Sperrung einer Röhre des Engelbergtunnels der A81 nach einem Brand hat auch Auswirkungen auf das ohnehin schon hochbelastete Stuttgarter Straßennetz. Weil die offiziellen Umleitungsrouten des Ansturms nicht Herr werden, suchen sich Autofahrer offensichtlich Alternativen. Das Rathaus Stuttgart hat nun mitgeteilt, wo es deswegen besonders oft stockt.

 

„Zu starkem Ausweichverkehr“ kommt es laut Stadtverwaltung insbesondere auf der Bergheimer Steige, die Weilimdorf mit dem Schloss Solitude verbindet. Die enge und kurvenreiche Strecke ist für den Mehrverkehr nicht ausgelegt. Deutlich mehr Autos verzeichnet die Integrierte Verkehrsleitzentrale der Stadt Stuttgart auch auf den Bundesstraßen 10 und 27 stadteinwärts vor der Friedrichswahl. Das Ende des dadurch entstehenden Staus reiche „über den gesamten Tag fast durchgehend bis zum Dreieck Zuffenhausen, in den Spitzen auch darüber hinaus“, so ein Stadtsprecher.

Mehr Verkehr auf B14 vor dem Heslacher Tunnel

Um den Stau auf der B10/27 zu umfahren, suchen sich Autofahrer offensichtlich auch Schleichwege durch Zuffenhausen, wovon die Schwieberdinger Straße betroffen ist. Auch im Stuttgarter Süden ist der Verlagerungseffekt weg von der A81 zu spüren. Man habe „eine höhere Verkehrsstärke als üblich auf der B14 vor dem Heslacher Tunnel stadtauswärts festgestellt“. Beobachtungen einer Botnanger Autofahrerin, wonach auch die Wildparkstraße ein höheres Verkehrsaufkommen als üblich verzeichnet, bestätigt die Verwaltung nicht. Andernorts verzeichnet das Rathaus Entspannung. „Die B 295 bei Weilimdorf hat sich nach anfänglich größeren Staus wieder normalisiert“.

Am 3. März hatte ein Lkw im rund zweieinhalb Kilometer langen Engelbergtunnel gebrannt. Bei dem Feuerwehr wurde die Tunneltechnik auf einer Länge von 300 Metern zerstört. Seitdem ist die Weströhre, durch die normalerweise der Verkehr von Heilbronn kommend Richtung Karlsruhe und München rollt, gesperrt.

Weitere Themen