Autoverkehr in Stuttgart Straßenschäden bremsen Verkehr auf der A 8 aus

Auf der Fahrbahn der A 8 sind Risse und Schlaglöcher entstanden. Foto: Autobahngesellschaft

Nach den Niederschlägen der vergangenen Tage haben sich auf der Autobahn 8 beim Flughafen Schlaglöcher aufgetan. Vorübergehend gilt ein Tempolimit von 60, bis die Schäden provisorisch geflickt sind. Nächste Woche soll dann richtig repariert werden.

Stadtentwicklung/Infrastruktur : Christian Milankovic (mil)

Autofahrer auf der A 8 auf den Fildern müssen derzeit besondere Vorsicht walten lassen. Am Mittwoch seien zwischen den Anschlussstellen Stuttgart-Degerloch und Neuhausen in Fahrtrichtung Ulm witterungsbedingt Risse und Schlaglöcher entstanden, wie eine Sprecherin der Autobahngesellschaft mitteilt.

 

Polizei sperrt Fahrspur

Bei der morgendlichen Kontrolle der Autobahnmeisterei am Mittwoch habe es die Schäden noch nicht gegeben. Am Nachmittag hätten sich dann Autofahrer bei der Polizei gemeldet. Die habe daraufhin die rechte Spur gesperrt und die Autobahnmeisterei informiert. Nach einer „eine provisorische Instandsetzung konnte die Sperrung des rechten Fahrstreifens gegen 19 Uhr wieder aufgehoben werden“, so die Sprecherin. Mit Blick auf die Verkehrssicherheit sei die zulässige Höchstgeschwindigkeit im betroffenen Abschnitt der Autobahn auf einer Länge von rund 500 Metern auf 60 Kilometer in der Stunde reduziert worden.

Allerdings tat sich im Lauf des Donnerstagvormittags ein weiteres Schlagloch auf, weshalb die Fahrspur abermals gesperrt und geflickt werden musste. Wenn das abgeschlossen ist, soll wieder das Tempolimit von 120 Kilometer in der Stunde gelten. Schilder weisen auf die Straßenschäden hin.

Instandsetzung nächste Woche geplant

Wenn das Wetter mitspielt – es muss trocken sein und die Temperaturen müssen über fünf Grad liegen – „kann nächste Woche die grundsätzliche Instandsetzung des betroffenen Streckenabschnitts erfolgen“. Dazu werde die Fahrbahndecke des rechten Fahrstreifens auf einer Länge von rund 100 Metern abgefräst und neu asphaltiert. „Die Arbeiten sollen nachts stattfinden, um die notwendigen Verkehrseinschränkungen so gering wie möglich zu halten“, heißt es.

Die Autobahngesellschaft sieht die Witterung als Grund für die Schäden. Diese entstünden, „wenn aufgrund starker Niederschläge Wasser in feine Risse eindringt und sich diese Risse in der Fahrbahndecke aufgrund von Frost ausweiten“. Anschließende Plusgrade und„Beanspruchung durch den Schwerlastverkehr“ ließen „ aus solchen Rissen kurzfristig Schlaglöcher entstehen“.

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