Bei Kirchheim (Kreis Esslingen) ist am Montagmorgen ein 27-Jähriger mit seinem tonnenschweren Gefährt von der B 297 abgekommen. Nach dem Unfall musste die Straße lange gesperrt bleiben.
Zu einer stundenlangen Straßensperrung und entsprechenden Staus ist es nach einem Verkehrsunfall am Montagmorgen auf der B297 zwischen der Abzweigung Lindorf und Kirchheim im Kreis Esslingen gekommen. Ein 27-Jähriger war nach Angaben der Polizei gegen 8.25 Uhr mit seinem mit Erdaushub beladenen Mulden-Sattelzug auf der Bundesstraße in Richtung Kirchheim unterwegs.
Dabei kam er aus noch ungeklärter Ursache mit seinem tonnenschweren Fahrzeug zunächst weit nach rechts und aufs Bankett. In der Folge kippte der gesamte Sattelzug nach rechts, kollidierte mit einer Überführung und blieb letztendlich auf der Seite im Straßengraben bzw. im dortigen Bachbett liegen.
Der Fahrer wurde leicht verletzt, konnte sich aber selbst aus seinem Fahrzeug befreien. Er wurde von einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Zur Bergung des Fahrzeugs musste zunächst die Ladung mit einem hinzugezogenen Bagger abgebaggert werden, bevor der Sattelzug mit zwei Spezialfahrzeugen geborgen werden konnte. Da auch Betriebsstoffe ausgelaufen waren mussten neben der Feuerwehr mit fünf Fahrzeugen und 18 Feuerwehrleuten auch Mitarbeiter des Amtes für Wasserwirtschaft und Bodenschutz des Landratsamtes hinzugezogen werden. Zudem war die Straßenmeisterei zur Reinigung der Fahrbahn im Einsatz.
Straße über sechs Stunden gesperrt
Für die Dauer der Bergungs- und Reinigungsmaßnahmen sowie zur Unfallaufnahme musste die Fahrbahn bis gegen 14.30 Uhr zeitweise voll gesperrt werden. An dem Sattelzug dürfte wirtschaftlicher Totalschaden in einer geschätzten Höhe von etwa 60.000 Euro entstanden sein. Der Flurschaden an Bachbett, Böschung und der Überführung wird auf rund 20.000 Euro geschätzt.