Wegen einer Baustelle auf der König-Karls-Brücke kommt es in Bad Cannstatt zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Maßnahme dauert noch bis 12. April.

Reporter: Sebastian Steegmüller (seb)

Stoßstange an Stoßstange reihen sich am Montagvormittag die Autos in Bad Cannstatt: In der Mercedesstraße, der Waiblinger Straße und ab dem Wilhelmsplatz auch in der König-Karl-Straße. Der Grund: Eine Baustelle auf der König-Karls-Brücke sorgt derzeit für ein erhöhtes Verkehrsaufkommen in Richtung Stuttgarter Innenstadt.

 

Noch bis Sonntag, 12. April, verbessert die Stadt an dem Knotenpunkt stadteinwärts in zwei Bauphasen die Aufteilung der Fahrspuren. Künftig können Verkehrsteilnehmer von der Schönestraße kommend, ohne Halt an der Ampel auf die König-Karls-Brücke auffahren. Außerdem wird die Busspur auf der Brücke, die seit dem Aus der Expressbus-Linie X1 nicht mehr genutzt wird, in eine normale Fahrspur zurückgebaut. Im Zuge der Maßnahme wird die Mercedesstraße zwischen Kegelenstraße und König-Karl-Straße neu asphaltiert.

Stau in der Mercedesstraße bis zur Daimlerstraße

Noch sorgen die Bauarbeiten trotz der verkehrsärmeren Ferienzeit für Staus. In der Mercedesstraße, die wegen der Belagsarbeiten ab dem Veielbrunnenweg nur einspurig befahrbar ist, staute es sich laut Integrierter Verkehrsleitzentrale (IVLZ) im morgendlichen Berufsverkehr von der König-Karls-Brücke bis zur Abbiegung an der Daimlerstraße auf einer Länge von rund 400 Metern. Normalerweise sind es etwa 200 Meter.   „Wenn wir auf der Mercedesstraße erhöhtes Verkehrsaufkommen durch Stauumfahrer der Bundesstraße 10 haben, gibt es aber auch Stau bis zur Benzstraße“, teilt Stadtsprecher Oliver Hillinger nach Rücksprache mit den Experten der IVLZ mit. „ Allerdings dauerte es bis zur Normalisierung der Verkehrslage länger als an gewöhnlichen Tagen.“

Durch die Arbeiten auf der König-Karls-Brücke und der damit verbundenen Sperrung einzelner Fahrspuren kam es am Vormittag auch auf der Waiblinger Straße bis zum Augsburger Platz zu erheblichem Stau. „Also weiter als gewöhnlich“, so Hillinger. Ungewöhnlich sei zudem gewesen, dass dort noch zur Mittagszeit Verkehrsbehinderungen registriert wurden.

Die Umleitungen sind ausgeschildert. Das Tiefbauamt bittet „um Verständnis für die Beeinträchtigung und wird die Auswirkungen der Bauarbeiten so gering wie möglich halten“. Davon kann am Montag keine Rede sein: Teilweise stand der Verkehr still. Kaum Auswirkungen hatte nach Angaben des IVLZ indes die Vollsperrung des Wagenburgtunnels. Trotz der Umleitungen „haben die Staulängen das übliche Maß nicht überschritten“, so Hillinger.