Zwei Drittel des Geländes, von dem aus die Firma Heinrich Franck Söhne einst kometenhaft aufstieg, gehört jetzt der Caro Carre GmbH. Ihr Chef Heribert Beck will die Erinnerung an Ludwigsburgs glorreiche Ersatzkaffee-Historie wachhalten – auch wenn künftig Dienstleister und Mittelständler das Areal mit Leben füllen sollen.

Ludwigsburg: Susanne Mathes (mat)

Ludwigsburg - Heribert Beck ist wohl eher nicht der Typ Mensch, der an Vorsehung glaubt. „Aber im Rückblick betrachtet ist es schon spannend“, sagt er. „Ich bin in die Robert-Franck-Schule gegangen. Ich bin über den Franck-Steg nach Hause in die Weststadt gelaufen. Und jetzt logieren wir in der Franckstraße.“ Mehr noch: Heribert Becks Firma Caro Carre hat 2020 einen Großteil des Areals, auf dem das Ludwigsburger Unternehmen Heinrich Franck Söhne einst zum multinationalen Player auf dem Ersatzkaffeemarkt aufstieg und das zum Schluss Nestlé gehörte, gekauft – samt den geschichtsträchtigen Verwaltungs- und Produktionsgebäuden. Ein Mix aus Dienstleistern und Mittelständlern soll sie künftig mit neuem Leben füllen.