Deutsche Turn-Liga An einem Gerät – Helen Kevric zurück auf der Bundesliga-Bühne

Helen Kevric feierte am Wochenende ihr Wettkampf-Comeback am Schwebebalken (Archivfoto). Foto: IMAGO/Jan Huebner

Nach langer Verletzungs- und Rehapause ist Helen Kevric zurück in der Deutschen Turn-Liga (DTL). Zum Auftakt ging sie aber nur an ein Gerät.

Sport: Dirk Preiß (dip)

Die Deutsche Turn-Liga (DTL) ist nicht die allergrößte Bühne, die der Turnsport zu bieten hat. Aber: Für Helen Kevric war sie am Wochenende eine sehr wichtige. Nach monatelanger Wettkampfpause ging die Olympiateilnehmerin von 2024 beim ersten DTL-Wettkampftag in Konstanz wieder einmal vor Kampfrichterinnen und Kampfrichtern an die Geräte. Danach postete sie auf Instagram: „Comeback Season has started.“

 

Die Comeback-Saison also hat begonnen – allerdings vorerst in überschaubarem Rahmen. Kevric ging an lediglich einem Gerät für den MTV Stuttgart an den Start. Zudem ist der Schwebebalken nicht gerade das Lieblingsgerät der 18-Jährigen. „Dankbar, wieder zurück zu sein“, schrieb sie dennoch. Und: „Das war erst der Anfang.“

Die MTV-Riege trat geschwächt in Konstanz an, und konnte aufgrund der Verletzung von Madita Mayr am Steufenbarren nur vier Turnerinnen in die Wertung bringen. Dadurch reichte es am Ende des ersten Wettkampftages lediglich zu Rang drei hinter der TG Mannheim und der TG Karlsruhe-Söllingen. Der zweite Wettkampftag findet am 11. Juli in Waging am See statt.

Nach den Querelen am Stützpunkt in Stuttgart und der Verletzungspause trainiert Helen Kevric mittlerweile zeitweise in Italien. Marlene Gotthardt, die auch zum MTV-Aufgebot gehörte, hat an den Stützpunkt in Chemnitz gewechselt. Für die Stuttgarter Riege gingen zudem Maha Feniuk und die Französin Morgane Osyssek-Reimer an die Geräte. Beste Mehrlkämpferin des Teams war in Konstanz Maha Feniuk.

Nach 13 Meistertiteln in Folge war der MTV im vergangenen Jahr erstmals seit langem lediglich Zweiter der DTL der Frauen geworden. „Wir wollen wieder um den Pokal turnen“, definierte Teammanager Alexander Otto vor Saisonbeginn das Ziel für das Jahr 2026.

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