Wegen des Verdachts auf unerlaubtes Glücksspiel wurden in den Landkreisen Ludwigsburg und Heilbronn elf Objekte durchsucht. Dabei wurden illegale Geldspielgeräte beschlagnahmt.

Ludwigsburg: Nicole Töppke (top)

 In den Kreisen Ludwigsburg und Heilbronn sind am vergangenen Freitag, 18. Juli, mehrere Gaststätten durchsucht worden. Hintergrund ist ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Heilbronn und den Polizeipräsidien Ludwigsburg und Heilbronn gegen mehrere Personen aus den beiden Landkreisen, die im Verdacht stehen, gewerbsmäßig Straftaten im Bereich des unerlaubten Veranstaltens von Glücksspiel zu begehen. Laut Angaben der Polizei richte sich der Verdacht hauptsächlich gegen verbotenes Glücksspiel an Geldspielgeräten und -automaten.

 

Die Beamten fanden Geräte ohne Zulassung

Im Rahmen der Ermittlungen wurden insgesamt elf Objekte durchsucht. Laut Angaben der Polizei fanden die Beamten mehrere illegale Geldspielgeräte ohne die erforderliche Zulassung, die anschließend beschlagnahmt wurden. „Es ging also nicht etwa darum, dass die Gaststätten grundsätzlich keine Erlaubnis für Glücksspiel hatten, sondern dass illegale Geräte betrieben wurden“, so ein Sprecher des Polizeipräsidiums Ludwigsburg.

Einige Personen wurden dabei vorläufig festgenommen, nach Abschluss der Maßnahmen allerdings wieder entlassen. Zu richterlichen Vorführungen oder Inhaftierungen kam es nicht.

Die Ermittlungen dauern an

Bei den Durchsuchungen waren rund 200 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte im Einsatz. Die Ermittlungen sowie die Auswertung der sichergestellten Beweismittel dauern an. Ob Konzessionen entzogen oder Gewerbeuntersagungen ausgesprochen werden, könne derzeit nicht eingeschätzt werden, da dies in einem gesonderten Verwaltungsverfahren durch die zuständigen kommunalen Behörden zu prüfen sei.