: Touré belohnt den VfB für eine Sensations-Leistung
Der VfB Stuttgart hat am dritten Spieltag der Champions League bei Juventus Turin 1:0 gewonnen. Wir haben alle mindestens zehn Minuten eingesetzten VfB-Spieler mit einer detaillierten Einzelkritik bewertet.
Unsere Redaktion bewertet die Leistungen der VfB-Profis mit einer detaillierten Einzelkritik und vergibt pro Spieler eine Note.
AFP/MARCO BERTORELLO
Alexander Nübel (Note 3): Erst einmal war der Torhüter nicht besonders beschäftigt. Was auf seinen Kasten kam, hielt Alexander Nübel dann. Beruhigte das Spiel immer wieder, als er am Ball war.
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Josha Vagnoman (Note 2,5): Hatte auf der rechten Abwehrseite ein paar Probleme, schaltete sich aber gleich gut nach vorne ein. Ein Kopfball von Josha Vagnoman ging knapp vorbei (7.). Nach der Pause stand er hinten solide und rettete in höchster Not (79.).
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Anthony Rouault (Note 1,5): Aufmerksam im Abwehrzentrum, dazu in vielen engen Situationen souverän im Zweikampf. Anthony Rouault überzeugte gegen Juve. Selbst wenn er Gelb sah, als ein Turiner wegzulaufen drohte. Bekam schwer was ab, als er vorne auftauchte – und der VfB erhielt Elfmeter (84.).
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Jeff Chabot (Note 2): Hatte es oft mit Dusan Vlahovic zu tun, dem „Büffel“ im Juve-Sturm. Der robuste Innenverteidiger behaupte sich dabei gut. Der Serbe wurde ausgewechselt (68.) – das spricht für Jeff Chabot.
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Maximilian Mittelstädt (Note 2): Mit vielen Aktionen auf der linken Abwehrseite. Deshalb lief über die Seite von Maximilian Mittelstädt einiges. Defensiv war er lange gegen Francisco Conceiçao gefordert. Doch der Portugiese dribbelte sich müde.
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Atakan Karazor (Note 2): Lauf- und zweikampfstark. Der Mittelfeldspieler behielt auch die Räume im Blick. Atakan Karazor spielte insgesamt gut, da er das Geschehen mit kontrollierte.
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Angelo Stiller (Note 1,5): Dreh- und Angelpunkt im Stuttgarter Zentrum. Stiller riss das Spiel an sich, zeigte viel Vorwärtsdrang und leitete immer wieder Torchancen mit Bällen in die Tiefe ein – wie in der 41. Minute bei seinem Chip auf Undav. Gegen den Ball aggressiv und giftig.
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Enzo Millot (Note 2,5): Rückte für Fabian Rieder in die Startelf und war auf der halbrechten Offensivposition an mehreren Angriffen beteiligt. Ganz stark sein Steckpass auf Demirovic, woraufhin dieser am Pfosten scheiterte (29.). Im eigenen Torabschluss mit etwas zu wenig Dampf wie bei seinem Abschluss in der 64. Minute in die kurze Ecke. Dann vergab er kurz vor Schluss die große Chance vom Elfmeterpunkt mit einem schwach geschossenen Strafstoß. Das 1:0 durch Touré leitete er aber dann ganz stark ein.
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Jamie Leweling (Note 2): Bildete mit Maximilian Mittelstädt eine starke linke Seite und präsentierte sich sehr griffig und durchsetzungsfähig. Seinen Abschluss in der 28. Minute verzog Leweling aber. In der 61. Minute tankte er sich erneut stark bis auf die Grundlinie durch und leitete eine Großchance durch Demirovic ein.
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Deniz Undav (Note 2,5): Hatte in der Anfangsphase das eine oder andere Mal Probleme in der Ballbehauptung mit Gegenspielern im Rücken, bewegte sich aber mit zunehmender Spieldauer klug zwischen den Linien und war für die Turiner Defensive schwer zu greifen. Seinen Kopfball-Heber (41.) konnte Juventus-Keeper gerade noch zur Ecke klären. Sein Tor nach starkem Abschluss wurde vom Schiedsrichter wegen vermeintlichen Handspiels zurückgenommen (48.).
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Ermedin Demirovic (Note 3): Hatte zwar keine Fülle an Ballkontakten, strahlte aber jederzeit Torgefahr aus – und scheiterte mit seinem ansatzlosen Direkt-Abschluss in der 29. Minute lediglich am Pfosten sowie in der 61. Minute aus dem Rückraum am stark parierenden Juventus-Keeper Perin. Kurz darauf ging er für Touré vom Feld.
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EL Bilal Touré (Note 2): Wurde nach gut einer Stunde für Demirovic im Sturmzentrum eingewechselt und beschäftigte die Turiner Defensive mit viel Präsenz - und traf in der Nachspielzeit nach Vorlage von Millot trocken zum 1:0.
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Fabian Rieder (Note 2,5): Kam in der Schlussviertelstunde in der Offensive ins Spiel und reihte sich als hängende Spitze ein. Holte durch Nachsetzen einige Standards heraus.
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Anrie Chase (ohne Bewertung)
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Der VfB Stuttgart hat am dritten Spieltag der Champions League bei Juventus Turin mit 1:0 gewonnen. Damit hat die Mannschaft von Sebastian Hoeneß vier Punkte auf der Habenseite. Am kommenden Spieltag geht es für die Weiß-Roten in Stuttgart (6. November, 21 Uhr, Liveticker) gegen Atalanta Bergamo.
Im ersten Durchgang zeigte der VfB einen beherzten Auftritt – und hätte eine Führung zur Pause durchaus verdient gehabt. Die größte Chance vergab Ermedin Demirovic in der 29. Minute. Doch der Flachschuss des Bosniers landete nur am rechten Innenpfosten. So ging es mit dem 0:0 in die Kabinen.
Nach der Pause erzielten die Schwaben den vermeintlichen Führungstreffer. Doch weil Deniz Undav den Ball mit dem angelehnten linken Arm auf Bizepshöhe mitgenommen hatte, wurde sein sehenswertes Tor in der 48. Minute wegen Handspiels nicht gegeben. Nachdem Enzo Millot (86.) einen Foulelfmeter verschossen hatte, deutete alles auf ein torloses Remis hin. Dann traf El Bilal Touré in der zweiten Minute der Nachspielzeit – und sorgte für das umjubelte 1:0 des VfB Stuttgart bei Juventus Turin.
Wir haben alle mindestens 10 Minuten eingesetzten Spieler des VfB Stuttgart mit einer detaillierten Einzelkritik bewertet. Diese lesen Sie in der Bilderstrecke. Auch Sie können die VfB-Spieler bewerten – in unserem Notentool.