Die französische Autorin Emma Becker hat zwei Jahre in einem Berliner Etablissement gearbeitet und über ihre Erfahrungen einen Roman geschrieben. Sie wirft darin einen ungewöhnlichen Blick auf die Sexarbeit. Wie es dazu kam, erzählt sie im Gespräch.

Kultur: Stefan Kister (kir)

Stuttgart - „Vielleicht sehe ich nicht ein, dass der Sex, die große, dunkle und klare Freude des menschlichen Lebens, anrüchig wird, sobald jemand dafür bezahlt“, schreibt Emma Becker in ihrem Roman „La Maison“, der in Frankreich heftige Debatten erregt hat und in diesen Tagen in Deutschland erschienen ist. Das Bordell erscheint darin als ein Ort weiblicher Selbstbestimmung. Dies verlangt eine Erklärung, die die Autorin gerne gibt, in hervorragendem Deutsch – sie habe die Sprache bei der Arbeit gelernt.

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