Das Hofbräu-Regiment sorgt für den guten Ton beim Wasen-Opening. Foto: Ines Rudel
Schon vor Beginn des Stuttgarter Frühlingsfests wird im Esslinger Stadtteil Berkheim gefeiert: Die Narrenzunft Erlenwölf bringt Bierzelt-Atmosphäre in die Osterfeldhalle.
Noch sind es ein paar Tage bis zum Start des Frühlingsfests auf dem Stuttgarter Wasen, doch für das Esslinger Partyvolk soll die Zeit bis dahin nicht zu lang werden. Dafür sorgt die Berkheimer Narrenzunft Erlenwölf mit ihrem alljährlichen Wasen-Opening, das am Samstag, 11. April, einmal mehr Musik, Partyspaß und Bierzeltstimmung in der Osterfeldhalle verspricht. Für viele Fans der guten Laune ist diese Riesenfete längst zu einem Muss geworden. Und für die Erlenwölf ist das Wasen-Opening schon kurz nach dem Ende der närrischen Kampagne ein weiterer Höhepunkt im Vereinsprogramm.
2012 hat die Narrenzunft ihr Wasen-Opening aus der Taufe gehoben – seither ist es eine feste Größe im gut bestückten Jahreskalender der Erlenwölf. Nur in den schlimmsten Coronazeiten mussten die Veranstalter Pause machen. Jedes Jahr kurz vor dem Frühlingsfest wird die Osterfeldhalle für einen Abend in ein stilechtes Bierzelt verwandelt. Die Tickets sind heiß begehrt, bis zu 1500 Besucherinnen und Besucher, natürlich stilecht in Dirndl und Lederhose gewandet, werden Jahr für Jahr gezählt.
„Früher haben wir auch über Esslingen hinaus Werbung gemacht – das müssen wir schon längst nicht mehr“, verrät Marco Di Pilla, der zweite Zunftmeister der Erlenwölf. Kaum hängen die Plakate für das nächste Mal, da läuft der Vorverkauf für die Bierzelt-Sause auch schon auf Hochtouren, weil sich die Qualitäten der Veranstaltung herumgesprochen haben.
Beim Wasen-Opening in Esslingen wird lang gefeiert
Für die Narrenzunft ist das Indoor-Volksfest jedes Mal ein Kraftakt: Rund 70 Helferinnen und Helfer sorgen dafür, dass alles wie am Schnürchen klappt und dass fürs Publikum am Veranstaltungsabend keine Wünsche offen bleiben. Schon Tage vorher beginnt der Aufbau, schließlich soll die sonst eher neutral gestaltete Osterfeldhalle echtes Wasen-Feeling vermitteln.
Der Saal wird am Samstag um 17.30 Uhr geöffnet, das offizielle Programm beginnt um 18.30 Uhr. „Wir fangen diesmal früher an als bisher, weil sonst die Zeit vom Einlass bis zum Beginn des Bühnenprogramms so lang wird“, sagt Marco Di Pilla. Und dann geht’s bis um 1 Uhr in der Frühe rund.
Das Partyvolk fühlt sich beim Wasen-Opening sichtlich wohl. Foto: Ines Rudel
Für den guten Ton sorgt wie in jedem Jahr das Hofbräu Regiment, das auch auf dem Stuttgarter Frühlingsfest musikalisch einheizt. Seit 2005 ist die Band auf vielen Bühnen zuhause. Ob in Festzelten oder bei ausgelassenen Partys – das Hofbräu Regiment lässt es krachen.
Und die Musikerinnen und Musiker versprechen: „Wir bringen jedes Zelt zum Beben und machen jeden Abend zu einem Erlebnis, das man so schnell nicht vergisst. Mit uns verwandelt sich jede Location in einen brodelnden Hexenkessel voller Begeisterung, guter Laune und bester Musik.“
Marco Di Pilla und seine Mitstreiter im Organisations-Team des Wasen-Openings können das nur bestätigen: „Das Hofbräu Regiment gehört zum Wasen-Opening ganz selbstverständlich dazu. Die Band trifft genau den richtigen Ton, und unser Publikum freut sich jedes Mal, sie wieder zu hören.“ Nur ganz zum Schluss übernimmt dann ein DJ das musikalische Programm, bis die letzten Nachtschwärmer gegen 1 Uhr in der Frühe die Osterfeldhalle verlassen.
Wie geht das Wasen-Opening zu Ende?
Für die Erlenwölf ist der Abend damit aber noch lange nicht zu Ende, schließlich beginnt noch in der Nacht zum Sonntag der Abbau. „Wir sind ein eingespieltes Team – jeder weiß, wo er zupacken muss“, erzählt Marco Di Pilla.
Und wenn dann in aller Herrgottsfrühe eine erste Bilanz gezogen wird, dürfen sich die engagierten Mitglieder der Narrenzunft gegenseitig auf die Schulter klopfen, weil sie ihren Gästen wieder mal einen unterhaltsamen Abend und der Vereinskasse einen warmen Regen beschert haben. „Die Einnahmen tun uns gut, schließlich will die Arbeit unserer Narrenzunft auch finanziert sein“, sagt Marco Di Pilla. Und er erinnert daran, dass mit dem Ende der närrischen Zeit das Vereinsleben nicht zur Ruhe kommt: „Bei uns ist das ganze Jahr über etwas geboten.“