Flamingos, Schildkröten und Co. Tier-Begegnungen in Stuttgart
Stuttgarts Parks und Stadt-Oasen sind immer wieder für eine tierische Überraschung gut. Wir zeigen euch, wo man Flamingos nahe kommen und Schildkröten beim Sonnen beobachten kann.
Stuttgarts Parks und Stadt-Oasen sind immer wieder für eine tierische Überraschung gut. Wir zeigen euch, wo man Flamingos nahe kommen und Schildkröten beim Sonnen beobachten kann.
Stuttgart - Im Kessel geht's ganz schön animalisch zur Sache - und das nicht nur in der Wilhelma. Dass im Zoo einige Exoten bewundert werden können, weiß jedes Kind. Aber auch in Stuttgarts Parks und Stadt-Oasen werden nicht selten Tiere gesichtet, mit denen man nicht unbedingt gerechnet hat.
Mittlerweile keine Unbekannten mehr: Die Wasserschildkröten vom Feuersee. Vor einigen Jahren dort ausgesetzt, überwintern sie ohne Probleme und vermehren sich rasend schnell. Doch in dem einstigen Feuerwehrteich leben auch zahlreiche Fische. Zum Hintergrund: Die Stadt hat dem Württembergischen Anglerverein über einen Pachtvertrag das Fischrecht im Feuersee übertragen. Damit sind die Angler aus der Region in diesem, wie auch in zahlreichen anderen Stuttgarter Seen, für die Pflege des Gewässers und den dortigen Fischbestand zuständig.
Im Feuersee leben deshalb Rotaugen, Barsche, Stichlinge und Schleihen, um nur einige Sorten zu nennen. Die Angler züchten hier auch Karpfen. Zu sehen sind davon nur jüngere Tiere, bis zum Alter von etwa zwei bis drei Jahren. Alle zwei Jahre im Herbst lassen die Angler das Wasser ab, fischen die herangewachsenen Karpfen ab, um sie an geruhsamere Plätze umzusiedeln und setzen neue Jungtiere ein. Mehr Infos zu den Schildkröten, die auch vermehrt am Bärensee gesichtet werden, gibt es hier.
Doch auch der Killesbergpark ist für eine tierische Überraschung gut. Denn dort kommt schnell das Gefühl auf, nicht in Stuttgart zu sein, weil plötzlich Flamingos über den Weg spazieren. Der Streichelzoo mit Ponys, Ziegen und Geflügel ist nicht nur für die kleinen Parkbesucher eine Freude.
Seit 35 Jahren gehört eine Kolonie Gelbkopfamazonen zum Stadtbild. Die taubengroße Papageienart kommt ursprünglich aus Mittelamerika, in Stuttgart scheinen sich die grün, gelben Exoten aber auch sehr wohl zu fühlen. Über die Nacht sitzen die Vögel in den Bäumen auf dem Bad Cannstatter Wilhelmsplatz, morgends machen sie sich auf Richtung Rosensteinpark und Schlossgarten.
Die Papageien sind aber längst nicht alle Vogelarten, die die Grünflächen ihr Zuhause nennen. Gerade im Sommer wird der Schlossgarten mit den Teichen und den angelegten Bächen zu einer reinen Kinderstube für allerlei Enten- und Gansarten.
Auch Eichhörnchen sieht man längst nicht mehr nur in den ländlichen Gebieten. Ihre Kogel bauen die flinken Kletterer auch unter Dächern oder in Stuttgarts Bäumen und sorgen mit ihren buschigen Schwänzen und niedlichen Puscheln für Entzücken.
Noch mehr tierische Themen gewünscht? Hier geht es zu Stuttgarts Pefluencern >>>