Digital Desk: Lukas Böhl (lbö)

Die Flughäfen in Dubai und Abu Dhabi sind nach offiziellen Angaben nicht geschlossen. Der Luftverkehr bleibt jedoch störanfällig. Eine aktuelle Behördenanordnung weist eine teilweise Schließung des Luftraums aus. Anflüge in das Fluginformationsgebiet der VAE sind demnach aus Sicherheitsgründen nur über festgelegte Wegpunkte erlaubt. Zusätzlich sind Maßnahmen zur Verkehrssteuerung vorgesehen. Für Passagiere bedeutet das: Flüge können stattfinden, aber Verspätungen, Umleitungen, längere Flugzeiten oder kurzfristige Änderungen bleiben möglich.

 

Erneuter Angriff auf die VAE

Auslöser der erneuten Unsicherheit sind neue Angriffe auf die Vereinigten Arabischen Emirate. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums der VAE wurden am 4. Mai zwölf ballistische Raketen, drei Marschflugkörper und vier Drohnen aus Iran abgefeuert. In Fujairah sei durch den Angriff ein Brand an einer Öleinrichtung ausgelöst worden; drei indische Staatsbürger seien verletzt worden. Seit Beginn der Angriffe zählte das Ministerium insgesamt 549 ballistische Raketen, 29 Marschflugkörper und 2.260 Drohnen sowie 227 Verletzte.

Was sollten Reisende jetzt tun

Wer über Dubai oder Abu Dhabi fliegt, sollte sich vor dem Abflug über den aktuellen Flugstatus bei der Airline informieren. Zudem kann es sinnvoll sein, regelmäßig die Webseiten der Flughäfen zu besuchen:

Sollte sich die Lage vor Ort ändern, werden dort rechtzeitig Informationen für Reisende bereitgestellt.

Auswärtiges Amt rät weiter von Reisen ab

Die Sicherheitslage in den Vereinigten Arabischen Emiraten bleibt nach Angaben des Auswärtigen Amtes höchst volatil, weshalb nach wie vor eine Reisewarnug gilt. Eine erneute Verschärfung mit möglichen Angriffen auf zivile Ziele wie Flughäfen oder Hotels sowie erheblichen Einschränkungen des Flugverkehrs könne nicht ausgeschlossen werden. Es bestehe zudem eine erhöhte abstrakte Terrorgefahr. Trotz stabiler innenpolitischer Lage und relativ niedriger Kriminalität vor Ort empfiehlt das Auswärtige Amt, die Lage eng zu verfolgen, sich in der Krisenvorsorgeliste ELEFAND zu registrieren und Anweisungen lokaler Behörden strikt zu befolgen.