Der Sicherheitsbereich in Terminal 3 am Flughafen Stuttgart wird in den kommenden Monaten umgebaut. Wie die Sicherheitskontrolle künftig abläuft.

Digital Desk: Philip Kearney (kea)

Muss ich meinen Laptop und meine Sonnencreme aus dem Handgepäck nehmen oder nicht? Diese Frage stellt sich einem bei der Sicherheitskontrolle am Flughafen immer wieder – auch in Stuttgart. Kein Wunder, laufen die Sicherheitskontrollen doch nicht nur von Flughafen zu Flughafen, sondern auch teilweise von Terminal zu Terminal unterschiedlich ab.

 

Beispiel gefällig? Wer in Stuttgart in Terminal 1 durch die Sicherheitskontrolle geht, kann seine elektronischen Geräte und Flüssigkeiten im Handgepäck lassen. Anders sieht das in den Terminals 2 und 3 aus. Dort müssen die elektronischen Geräte und Flüssigkeiten separat auf das Gepäckband gelegt werden. Das kostet nicht nur Zeit, sondern auch Nerven – gerade wenn das Tablet und das Parfüm tief im Handgepäck verstaut sind – und hinter einem eine Schlange von ungeduldigen Reisenden steht, die einem genervte Blicke zuwirft.

Terminal 3 am Flughafen Stuttgart erhält CT-Scanner

Dass die Sicherheitskontrollen unterschiedlich ablaufen, liegt daran, dass bei den Terminals unterschiedliche Röntgengeräte zum Einsatz kommen. Während am Flughafen Stuttgart in Terminal 1 bereits moderne CT-Scanner – CT steht für Computer-Tomografie-Technik – das Gepäck durchleuchten, kommen in Terminal 2 und 3 noch ältere Röntgengeräte zum Einsatz. Bis jetzt.

Denn dies soll sich zumindest in Terminal 3 zeitnah ändern. Wie der Flughafen Stuttgart am Donnerstag mitteilte, wird in T3 der Sicherheitsbereich in den kommenden Monaten umgebaut. Beginn ist am Montag, dem 3. November. Konkret sollen der Sicherheitsbereich erweitert und die Voraussetzungen für den Einsatz von CT-Scannern geschaffen werden. Während der Bauarbeiten müssen Reisende auf die Sicherheitskontrollen in den Terminals 1 und 2 ausweichen.

CT-Scanner helfen Sicherheitsbeamten dabei, Gefahren zu erkennen. Foto: IMAGO/Kirchner-Media

CT-Scanner beschleunigen Sicherheitskontrolle

Der Vorteil von CT-Scannern gegenüber herkömmlichen Handgepäckscannern besteht darin, dass diese innerhalb von Sekunden drei- statt zweidimensionale Röntgenbilder erzeugen können. Dadurch lassen sich gefährliche Gegenstände und Substanzen leichter erkennen – was das Auspacken und separate Scannen von elektronischen Geräten und Flüssigkeiten überflüssig macht und dadurch die Dauer der Sicherheitskontrolle beschleunigt.

Im Laufe des kommenden Jahres sollen die neuen Scanner die bisherigen Röntgengeräte ersetzen. Einen genauen Termin konnte ein Flughafensprecher am Donnerstag auf Nachfrage allerdings noch nicht nennen. Es ist also erstmal weiterhin Geduld gefragt.