Football Regionalliga Leonberg Alligators finden nach der Pause in ihren Groove

Alligators-Runningback Daniel Bässler (in Weiß mit Ball) war nur schwer zu stoppen. Foto: Andreas Gorr

Der Football-Regionalligist aus Leonberg besiegt die harmlosen Heidelberg Hunters 31:7. Frederic Latour, Johannes Möhring, Dennis Hörner und Daniel Bässler mit Touchdowns.

Sport: Jürgen Kemmner (jük)

Die Hunters aus Heidelberg waren leichte Beute für die Leonberg Alligators: Der Football-Regionalligist feierte am Sonntag einen souveränen 31:7(10:0)-Auswärtserfolg am Neckar. „Die erste Hälfte war recht ausgeglichen“, sagte Alligators-Headcoach Fabian Hoyer, „nach der Pause sind wir dann in unseren Groove gekommen.“ Damit bleibt der Drittligist aus Leonberg nach dem Auftaktsieg über die Freiburg Sacristans (23:20) weiter ungeschlagen und belegt Platz zwei.

 

Lange hatten die Defensiven beider Teams ein 0:0 gehalten, kurz vor der Pause brachte ein schöner Pass von Quarterback Niklas Klute auf Receiver Frederic Latour den ersten Touchdown der Partie und die Führung für die Alligators. Jan Bartosch baute das Resultat noch vor der Pause mit einem Fieldgoal auf 10:0 aus. „Wir sind besser damit zurecht gekommen, dass es so lange 0:0 stand“, bemerkte Fabian Hoyer.

Punktesammler der Alligators: Luis Turian, Frederic Latour und Johannes Möhring (v. li.) Foto: Andres Gorr

Nach der Pause fanden die Leonberger in ihren Spielfluss und stellten die Defense der Hunters immer wieder vor große Probleme. Ballfänger Johannes Möhring erhöhte mit dem zweiten Touchdown für die Gäste (plus Extrapunkt) auf 17:0 – damit war der Widerstand der Heidelberger endgültig gebrochen. Nun erzielte auch die Verteidigung der Alligators Punkte: Nach einem Hunters-Fumble schnappte sich Dennis Hörner den Ball und trug ihn in die Endzone zum 24:0 (plus PAT). für Touchdown Nummer vier sorgte Runningback Daniel Bässler aus kurzer Distanz.

Dass die Gastgeber kurz vor dem Ende der Begegnung mit einem Touchdown doch noch Punkte auf die Anzeigetafel brachten, störte Headcoach Hoyer nicht übermäßig. „Das war nicht mehr als ein Schönheitsfehler“, sagte er, „wir waren deutlich besser als beim Saisonauftakt gegen Freiburg.“

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