"Zeppelin" und "Turm" Freizeitpark wächst - Tripsdrill will gleich zwei neue Attraktionen bauen

, aktualisiert am 01.08.2025 - 15:32 Uhr
Tripsdrill kann schon mit einigen rasanten Fahrgeschäften aufwarten und hat nun den Bau zweier weiterer Attraktionen genehmigt bekommen. Foto: Archiv (Marijan Murat/dpa)

Der Freizeitpark Tripsdrill an der Grenze zum Kreis Ludwigsburg möchte zwei neue Attraktionen namens „Zeppelin“ und „Turm“ realisieren. Was sich wohl dahinter verbirgt?

Tripsdrill hat in den vergangenen Jahren mächtig aufs Gaspedal getreten und immer wieder neue und vor allem auch spektakuläre Fahrgeschäfte zusammenschweißen lassen und in Betrieb genommen. Am bekanntesten dabei wahrscheinlich die Achterbahn „Karacho“, auf der die Wagen mit einem mehr als 2000 PS starken Motor in die Höhe gejagt werden. Doch das soll noch nicht das letzte Wort sein. Die Betreiber haben für zwei weitere Attraktionen einen Bauantrag eingereicht – und dafür von der zuständigen Gemeinde Cleebronn jetzt grünes Licht bekommen.

 

Die Namen der neuen Verlustierungsangebote sind der Vorlage zur Sitzung des Gremiums zu entnehmen: „Zeppelin“ und „Turm“ sollen die Fahrgeschäfte heißen. Der Gedanke liegt nahe, dass man für einen Trip im „Zeppelin“ besser schwindelfrei sein sollte und in einer Art Luftschiff abheben wird. Bei dem Begriff „Turm“ wird Freizeitparkfans wahrscheinlich schnell ein Freefall in den Sinn kommen. Aber das sind nur Spekulationen.

Mehr Licht ins Dunkel könnten die Betreiber des Freizeitparks bringen. Doch dort zeigt man sich zugeknöpft und will derzeit nicht verraten, was genau die Besucher ab wann erwarten wird. Via Pressesprecherin Britta Dirrler gibt man nur so viel preis: „Im Zuge seiner kontinuierlichen Weiterentwicklung plant Tripsdrill, passend zur durchgehenden Thematisierung ,Schwaben um 1880’, immer wieder neue Attraktionen für alle seine Zielgruppen. Weitere Informationen werden wir zu gegebener Zeit veröffentlichen. Wir bitten dafür um Verständnis.“

Kleine Abkühlung gefällig? Dann dürfte man auf dem neuen Wasserspielplatz richtig sein. Foto: Tripsdrill

Offensiver ist die Kommunikationsstrategie des Erlebnisparks bei einer anderen neuen Attraktion: einem Wasserspielplatz, der gerade eröffnet wurde. Auf den Namen „Spritzwerk“ wurde die Anlage getauft, auf der sich die Besucher nun erfrischen können. Tripsdrill trage damit „dem Klimawandel und zunehmend mehr heißen Tagen Rechnung“, heißt es in einer Pressemitteilung. Mehr als 20 Spielelemente wie Fontänen, Wasserkanonen und Fallduschen warten demnach auf große und kleine Gäste.

Gemeinde profitiert über die Gewerbesteuer von Tripsdrill

Dass Tripsdrill seinen Pool an Attraktionen sukzessive erweitert, sieht man im Rathaus von Cleebronn positiv. Die Gemeinde begrüße „die stetige Weiterentwicklung des Erlebnisparks, da dabei immer eine behutsame und anspruchsvolle Planung verfolgt wird“, erklärt Bürgermeister Thomas Vogl. Zudem profitiere die Kommune „vom Wachstum des Erlebnisparks in Hinblick auf die Arbeitsplätze im Park und die Entwicklung der Gewerbesteuer“.

Wie in den vergangenen Jahren hätten auch die aktuellen Planungen des Erlebnisparks zu dem Neubau von Fahrgeschäften „keinen Anlass für Bedenken oder Kritik gegeben“, betont Vogl. „Die von Tripsdrill realisierten Projekte erfüllen höchste Ansprüche an die optische Gestaltung und fügen sich immer in das Parkensemble sowie die Landschaft ein“, erklärt er.

Im Hinblick auf das Verkehrsaufkommen durch Tripsdrill-Besucher, das durch den Wachstumskurs womöglich befeuert werden könnte, bewerte man es als positiv, dass die Landkreise Heilbronn und Ludwigsburg „gemeinsam an einer Verbesserung der ÖPNV-Anbindung arbeiten“.

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