Fußball beim TSV Kuppingen „Umbrüche brauchen Zeit“ – Besnik Gllogjani bleibt auch nächste Saison Trainer

Will den TSV Kuppingen weiterhin voranbringen: Die Motivation von Trainer Besnik Gllogjani ist ungebrochen. Foto: Eibner/Andreas Ulmer

Besnik Gllogjani bleibt auch nächste Saison Trainer beim TSV Kuppingen in der Fußball-Kreisliga A, Staffel III. Obwohl die Resultate nicht zufriedenstellend sind, bleibt er positiv.

Besnik Gllogjanis Zeit beim TSV Kuppingen in der Fußball-Kreisliga A, Staffel III, Stuttgart/Böblingen lief nicht gerade unkompliziert. „Ich musste als Trainer erstmal einen Umbruch einleiten“, erinnert er sich. „Wir haben einige gestandene Spieler verloren, weil sie gewechselt oder in den Ruhestand gegangen sind.“ Verluste wie Andreas Poser, Ralf Richter, Marco Nüssle, Kevin Humm und Oguz Yüksel hätten dem Verein wehgetan. „Das waren alles Jungs mit sehr viel Qualität.“

 

Diese Abgänge konnten bislang nur schwer kompensiert werden. Der Gäu-Klub legte sein Hauptaugenmerk in den vergangenen Jahren vor allem auf die eigene Jugend. Dort heraus kamen laut Gllogjani einige Jungs, die in der zweiten Aktivenmannschaft gute Leistungen gezeigt und den Sprung in Team eins verdient hatten. „Aber sowas braucht natürlich Zeit, und der Umbruch ist noch nicht beendet.“

Trainer Besnik Gllogjani leitet beim TSV Kuppingen weiter einen Umbruch

Gllogjanis Motivation, die Truppe voranzubringen, bleibt trotz allem ungebrochen. Dafür ist vor allem der spielende Co-Trainer Nick Prokein verantwortlich, der ebenfalls für eine weitere Saison zugesagt hat. „Wir haben einen sehr guten zwischenmenschlichen Draht zueinander“, erklärt Besnik Gllogjani. „Wir haben die gleiche Idee von Fußball, und er nimmt mir sehr viele Dinge ab.“

Prokein sei auch auf dem Platz ein wichtiger Mann, der mit viel Leidenschaft ans Werk geht. Als er für eine weitere Saison zugesagt hatte, stand auch für Gllogjani endgültig fest, dass er weitermachen möchte. Sein Kollege auf der Kommandobrücke ist aber nicht der einzige Grund für die Zusage. Da ist auch noch die Mannschaft, mit der sich der Coach sehr wohlfühlt. Und die neuen sportlichen Leiter Matthias Haarer und Benjamin Koch. „Das sind beides tolle Persönlichkeiten, die wissen, was im Verein geleistet werden muss.“

Nick Prokein (li.) bleibt dem TSV Kuppingen als spielender Co-Trainer ebenfalls erhalten. Foto: Stefanie Schlecht

Für die Rückrunde hat der TSV darüber hinaus drei vielversprechende Kicker dazugewonnen. Nick Prokeins jüngerer Bruder Tom Prokein wird künftig den Angriff verstärken, er kommt vom TSV Jahn Büsnau. „Der weiß genau wie sein Bruder, wo das Tor steht“, freut sich Gllogjani. Außerdem stoßen Emir Özbek aus der A-Jugend des VfL Nagold und Routiniert Burak Kayaalp, zuletzt beim GSV Maichingen III am Ball, hinzu. Auch Dominik Lindner, der 15 Monate wegen eines Achillessehnenrisses ausfiel, steigt wieder ins Training ein.

„Unser Kader verbessert sich dadurch nicht nur qualitativ, sondern auch quantitativ“, nickt der Übungsleiter. Das stimmt ihn hoffnungsvoll, denn gerade die Kadergröße sei in der Vergangenheit auch immer wieder ein Problem gewesen. „Umso beeindruckender finde ich es, dass die Spieler trotzdem so bei der Stange geblieben sind“, sagt Gllogjani. „Da sind welche dabei, die 70 Minuten in der Zweiten spielen und dann trotzdem noch bei uns auf der Bank sitzen und Vollgas geben.“

Kein Wunder also, dass der Trainer Lust hat, den Umbruch zu Ende zu bringen. „Wir haben es alle verdient, erfolgreich zu werden.“ In der aktuellen Saison sei das Ziel noch der Klassenerhalt. „Ich hoffe, dass wir spätestens ab dem Sommer dann auch die passenden Ergebnisse einfahren“, so Gllogjani.

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