VfL Herrenberg – SpVgg Holzgerlingen 5:1 (2:0):Nach einem Eckball stand Can Abalioglu (16.) sträflich frei und köpfte zu Führung für die Hausherren ein. Noch vor der Pause erhöhte Colin Kugel (37.). „Wir haben eine hohe Intensität an den Tag gelegt und waren gallig“, freute sich VfL-Trainer Daniel Wahnsiedler. „Wir haben alles vermissen lassen, was zu einem Fußballspiel dazugehört. Keiner hat performt“, war SpVgg-Trainer Bernd Gluiber angefressen. „Wir haben mit und ohne Ball keine Lösung gefunden und uns nach dem dritten Gegentor aufgegeben.“ Das fiel durch Abalioglu (53.), danach setzten erneut Abalioglu (76.) sowie Josias Hartmann (89.) noch zwei Treffer obendrauf. Zwischenzeitlich hatte Sefa Yilmaz (51.) auf 1:2 für die SpVgg verkürzt.
TV Echterdingen II – SV Nufringen 5:1 (1:1): Erneut wurden die Schwächen in der Nufringer Abwehr offengelegt, die nun schon 47 Gegentore eingefangen hat. Daran hatte auf Echterdinger Seite vor allem ein Mann großen Anteil. Und zwar Johannes Kienzle, der einen Viererpack (40., 46., 53., 68.) schnürte. Dazwischen war Jakob Wörne (50.) für den dritten Treffer des TVE II verantwortlich. Dabei hatte es für den SVN verheißungsvoll begonnen, als Josia Schmolla (25.) zur Gästeführung traf. „Die erste Halbzeit war ganz gut, da hätten wir zwei oder drei Tore machen müssen“, erinnerte sich Spielertrainer Dustin Kappus, der auf Markus Kaupp und Pau Llinares Tomas verzichten musste, an Chancen von Tobias Tauber und Calvin Ludolph. Auch der Coach selbst hatte eine Möglichkeit auf dem Schlappen.
TSV Jahn Büsnau – SV Deckenpfronn 2:1 (1:1): Die Führung der Platzherren fiel durch Fermin Wences (11.). Alexander Wetsch (43.) konnte noch vor der Pause egalisieren. Aber nur drei Minuten nach Wiederanpfiff war es Sebastian Lenhardt (48.), der den TSV erneut jubeln ließ. SVD-Coach Alex Thies konnte die Niederlage nur schwer akzeptieren. „Ich bin sauer und enttäuscht, weil der Gegner den Sieg mehr wollte als wir. Wir waren schläfrig und haben ein Spiel verloren, das wir nicht verlieren dürfen“, resümierte er. „Die Büsnauer haben mehr investiert, 80 Prozent der Zweikämpfe gewonnen und mit einfachen Mitteln zwei Tore erzielt.“
ASV Botnang – VfL Oberjettingen 4:0 (2:0): Die Vorzeichen standen bereits vor dem Anpfiff schlecht, denn das Schlusslicht musste unter anderem ohne seinen im Urlaub weilenden Torjäger Fabian Seeger auskommen. „Wir mussten deshalb Heiko Schmidt und Florian Schmelzle reaktivieren“, klagte VfL-Abteilungsleiter Marcus Ruß. „Wir hatten keine Leute für den Sturm dabei. Deshalb musste Mittelfeldspieler Julian Wolfer Angreifer spielen.“ Rick Hachenbruch (23./45+1), Daniel Schweizer (82.) und Ari Ilhan (87.) sorgten für den Sieg der Botnanger.
SpVgg Cannstatt – SV Rohrau 5:0 (2:0): „So blöd es klingen mag, aber wir waren in der zweiten Halbzeit die bessere Mannschaft“, konnte SVR-Trainer Matthias Mang das Ergebnis nur schwer verdauen. Allerdings: „Beim ersten Gegentor machen wir einen individuellen Fehler mit einem zu kurzen Rückpass. Beim zweiten klären wir den Ball nicht richtig“, fielen für Mang die Tore von Claudio Caruso (9.) und Aimar Garayoa (33.) zu leicht. „Mit zwei Wechseln zur Pause haben wir für mehr Power auf dem Platz gesorgt, doch in unserer Drangphase haben wir das 0:3 bekommen“, schilderte er den Verlauf nach der Hereinnahme von Stefan Knoß und Till Tropsch. „Wir haben viele Chancen herausgespielt, aber keine verwertet. Wir hätten noch zwei Stunden spielen können und kein Tor erzielt.“ Kaltschnäuziger waren hingegen die Cannstatter, die durch Garayoa (57.), Kijan Krijestorac (73.) und Alessandro Di Piazza (82.) das Ergebnis in die Höhe schraubten.
SV Vaihingen – TSV Dagersheim 6:0 (2:0): „Wenn noch vier weitere Kicker kurzfristig ausfallen, wird es halt schwierig“, stöhnte TSV-Coach Tim Lehle. „Zur Halbzeit waren wir mit 0:2 hinten. Das war okay, zumal wir eine ordentliche Leistung abgeliefert haben“, berichtet er. „Aber in der zweiten Halbzeit waren wir nur ein Sparringspartner. Für Vaihingen war es ein Trainingsspiel, die Niederlage hätte noch höher ausfallen können.“ Für den neuen Primus trugen sich mit David Hug (25.), Maximilian Eisentraut (39.), Max Schilling (53.), Marvin Dürr (60.), Steffen Günther (76.) und Tyron Ferrari (83.) sechs verschiedene Schützen in die Liste ein. „Es fehlt bei uns an Wille und Mut“, fällt Lehles Mängelliste derzeit relativ lang aus.