Nach acht Siegen in Folge hat es den SV Nufringen in der Fußball-Kreisliga A, Staffel III, Stuttgart/Böblingen wieder einmal erwischt. Gegen Titelkonkurrent TSV Dagersheim setzte es zu Hause ein 1:3. Das freute auch die SpVgg Aidlingen, die zudem etwas für ihr Torverhältnis tat.
SV Nufringen – TSV Dagersheim 1:3 (0:1): Admir Kasapi (42.) schoss das 0:1, Tobias Tauber (52.) glich aus. „Bei Standards sind die Nufringer einfach gefährlich, und das wussten wir auch“, kommentierte TSV-Trainer Tim Lehle den Gegentreffer. „Aber ich muss unserer Mannschaft echt Respekt zollen - nach dem Rückschlag haben die sich geschüttelt und sind dann marschiert.“ Merih Yesilirmak (65.) machte das 1:2, Kasapi (84.) legte das 1:3 nach.
VfL Sindelfingen II – SpVgg Aidlingen 0:7 (0:3): Emirkan Usta (12.) gelang früh der Dosenöffner. Peter Steimle (24., 38.) erhöhte noch vor der Pause auf 0:3. In der zweiten Halbzeit schraubten Steffen Hirth (58., 64.), Tobias Abberger (82.) und Philipp Musch (87.) den Endstand auf 0:7. „Die Jungs haben es richtig gut gemacht“, lobte SpVgg-Trainer Tobias Lindner. „Vor allem bei der Hitze. Da ist es auf dem Kunstrasen gar nicht so einfach.“
SF Kayh – TV Gültstein 3:4 (3:0): „In der ersten Halbzeit waren wir voll da“, schilderte SF-Trainer Arne Bauer. Raphael Widmaier (16.), Niclas Reeg (42.) und Hannes Schlüter (45.+2) brachten die abstiegsbedrohten Sportfreunde mit 3:0 in Führung. „Dann haben wir es dem Gegner erlaubt, einen Fuß in die Tür zu bekommen.“ Nico Reimann (48.) und Yusuf Sillah (80., 83.) bestraften jeden Fehler der Gastgeber. Trotz zweier Gelb-Roter Karten gelang dem TVG auch in der Nachspielzeit das 3:4 durch Nico Reimann (90.+7). „Das wir das Spiel so aus der Hand geben, tut brutal weh“, schüttelte Bauer den Kopf.
SV Deckenpfronn II – FC Gärtringen 1:2 (0:2): Ruben Tischner (13.) brachte die Gäste mit einem Eigentor in Front, Patrick Freetage (23.) legte das 0:2 nach. In der Schlussphase erhielt Adil Ersoy (79.) vom FCG die Rote Karte, Yannik Schneider (80.) gelang kurz darauf das 1:2. Ein weiterer Torschuss der Deckenpfronner Zweiten, der den Ausgleich hätte bedeuten können, ging kurz vor dem Abpfiff daneben. „Wir sind einfach nicht gut in die Zweikämpfe gekommen“, resümierte SVD-II-Trainer Patrick Wolf. „Man hatte nicht das Gefühl, dass es ein Derby ist.“ Die Gärtringer seien robuster gewesen. „Trotzdem haben wir sie gut vom eigenen Tor ferngehalten.“
SV Deckenpfronn II – TSV Waldenbuch 1:2 (1:1): Die Gastgeber starteten mit dem 1:0 durch Robin Müller (10.) gut in die Partie. „Leider musste er kurz darauf mit Verdacht auf Kreuzbandriss raus“, bedauerte sein Coach Patrick Wolf. „Wir wünschen ihm jetzt alle eine gute Genesung.“ Kurz vor der Pause verwandelte Philipp Schott (41.) einen Handelfmeter zum 1:1. Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Gäste den Druck, Giuseppe Liparoti (61.) machte das 1:2. TSV-Trainer Alexander Ott zeigte sich mit der Leistung seiner Elf nicht zufrieden. „Die Jungs hatten das Spiel im Kopf schon gewonnen“, meinte er. „Und wenn die Einstellung nicht passt, wird’s schwierig.“
SV Böblingen II – TSV Schönaich 2:1 (2:1): „Das war von beiden Mannschaften kein gutes Spiel“, fand SVB-II-Trainer Johnson Ariaratnam. „Wir hatten ein bisschen mehr die Kontrolle, aber so richtig gefährlich war es auch von uns nicht.“ Das Wichtigste spielte sich schon in der ersten Halbzeit ab: Labinot Dodoli (11.) machte das 1:0, Adam Gkenas (13.) egalisierte postwendend, Dodoli (31.) gelang noch das 2:1 – damit war die Sache durch. „Viele Ballverluste, kein richtiger Spielfluss – auch von außen nicht schön anzusehen.“
TV Nebringen – GSV Maichingen II 3:1 (0:1): Mit dem 0:1 durch Leandro Orfeo (2.) begann die Partie für den GSV II eigentlich vielversprechend. Nach der Pause wechselte Fortuna jedoch zum TVN. Jannik Höpfer (47.), Mika Benz (71.) und Niklas Lohner (78.) drehten die Partie für die abstiegsbedrohten Nebringer, die weiter dran sind am rettenden Ufer.
TSV Kuppingen – FSV Deufringen 0:3 (0:1): „Heute konnten wir uns endlich wieder belohnen“, zeigte sich FSV-Übungsleiter Heiko Schmidt erleichtert. „Wir haben unser Spiel durchgezogen, die Tore schön rausgespielt und uns von nichts aus der Ruhe bringen lassen.“ Dabei hatte der Trainer nach dem ersten Schuss, der ans Aluminium ging, ein eher negatives Gefühl. „Ich dachte schon, dass kann doch nicht wahr sein, nicht schon wieder Pech“, schmunzelte er. Doch dann schnürte Samet Öztürk (26., 48.) einen Doppelpack, und Jens Kschischek (90.+3) setzte den Schlusspunkt.