Fußball-Kreisliga A, Staffel III Türk SV Herrenberg ist vor allem in Hälfte zwei stärker als SV Oberjesingen

Burak Öztürk (2. v. re.) stoppt Neil Aktas (re.): Mit viel Laufarbeit knöpfte der Türk SV Herrenberg (in Rot) dem SV Oberjesingen (in Blau) drei Punkte ab. Foto: Stefanie /Schlecht

Türk SV Herrenberg und SV Oberjesingen galten als Topfavoriten der Fußball-Kreisliga A, Staffel III, Stuttgart/Böblingen. Nur ersterer hat diese Rolle bestätigt, auch im direkten Duell.

In der Fußball-Kreisliga A, Staffel III, Stuttgart/Böblingen hat Primus Türk SV Herrenberg seinen Favoritenstatus mit einem 2:1-Sieg gegen den SV Oberjesingen untermauert. Auch der zweitplatzierte TSV Waldenbuch und der Überraschungsdritte TV Altdorf verabschieden sich jeweils mit einem Sieg in die Winterpause.

 

Türk SV Herrenberg – SV Oberjesingen 2:1 (1:0): Noah Lukic (17.) schob die Kugel zum 1:0 ins leere Tor, Marvin Özkan (52.) egalisierte, Ömer Kilic (78.) gelang nach einem cleveren Spielzug das 2:1. „Ein kämpferisches, gutes Spiel“, resümierte Türk-SV-Spielertrainer Harun Güney. Beide Teams seien viel gelaufen. „Wir waren vor allem in der zweiten Halbzeit deutlich stärker.“

TV Altdorf – FSV Deufringen 2:1 (1:0): „Nur zwei Niederlagen und 30 Punkte in der Hinrunde – das ist vereinshistorisch gesehen bildzeitungsreif“, schmunzelte TVA-Trainer Marcus Binder. Thomas Rückel (45.+4) gelang durch einen Abstauber das 1:0 für Altdorf. Der zweite Altdorfer Treffer durch Ajosha Knosp wurde vom Schiri als Abseits gewertet. Samet Öztürk (75.) verwandelte stattdessen einen Elfmeter zum Deufringer Ausgleich. Ajosha Knosp (88.) netzte ebenfalls per Strafstoß zum 2:1 – dieses Mal zählte es. „Das war ein hartes Stück Arbeit“, gab Binder zu. Ein Unentschieden hätte er auch akzeptiert. „Aber so hatten wir das glücklichere Ende zum Jahresende.“

SV Magstadt – VfL Sindelfingen II 1:3 (1:1): „Magstadt hat es sehr gut gemacht“, zog VfL-II-Trainer Antonios Anastasakis sein Fazit zu dem schwierigen Spiel. „Die hatten uns besser studiert als wir sie.“ Dorlir Morina (1.) haute nach nur 20 Sekunden das 0:1 für die Gäste in den Winkel. Marius Popko (42.) glich kurz vor der Pause aus. „Total verdient“, fand Anastasakis. „Die waren da wirklich bissiger, schneller und heißer als wir.“ Nach der Pause sei der SVM allerdings an zu vielen Auswechslungen gescheitert. Hüseyin Kuyumcu (50.) und Kenan Kasikci (78.) trafen zum Sindelfinger Sieg.

TSV Kuppingen – SV Böblingen II 1:2 (0:1): Die Böblinger legten mit dem 0:1 durch Cedric Hornung (27.) vor. Dann kippte die Begegnung durch eine Fehlentscheidung des Schiedsrichters. Youssef Khalil von der Auswärtstruppe bekam die Gelb-Rote Karte, ohne dass er vorher Gelb erhalten hätte. Nick Prokein (66.) machte aus dem daraus folgenden Elfmeter das 1:1. Anton Lendl (86.) konnte das Spiel schließlich noch für die Gäste drehen. „Das war so umkämpft wie erwartet“, musste SVB-II-Trainer Marc Stefani erstmal durchatmen. „Aber es fühlt sich gut an, mit so einem dreckigen Sieg in die Winterpause zu gehen.“

TV Nebringen – TSV Waldenbuch 2:4 (0:0): „Die erste Hälfte war wirklich schwierig“, erklärte TSV-Trainer Alexander Ott. „Die Nebringer haben tief verteidigt, und wir waren zu träge und langsam in unseren Aktionen.“ Nach der Pause sei es besser gelaufen. Philipp Müller gelang das 0:1. Waldenbuchs Jan Klopfer sorgte mit einem Eigentor für den Ausgleich. Das 1:2 und 1:3 markierte Patrick Neumann, Sven Frede machte es mit dem 2:3 nochmal spannend, ehe Müller mit dem 2:4 den Sack zumachte.

SpVgg Aidlingen – TV Gültstein 3:0 (2:0): „Wir haben gegen eine kämpfende Mannschaft gespielt, die sehr tief stand“, erklärte SpVgg-Trainer Tobias Lindner. „Die haben auf Konter gelauert und wollten ein paar Nadelstiche setzen.“ Ein Eigentor von Gültsteins Michel Fabian (6.) führte zum 1:0, Johannes Rott (36.) und Philipp Roll (68.) sorgten für die Aidlinger für Klarheit.

SpVgg Holzgerlingen II – TSV Schönaich 1:2 (0:1): TSV-Spielertrainer Andreas Quindt (4.) brachte seine Farben früh in Front. „Dann hat der Gegner das Spiel in die Hand genommen“, schilderte er. Nach der Pause dezimierte sich Schönaich mit Gelb-Rot für Luca Rebmann selbst. Leon Schäble (58.) verwandelte den anschließenden Elfer zum 1:1. Auch ein Holzgerlinger (75.) sah die Ampelkarte, und Keeper Lukas Schmid (80.) sorgte mit einem Eigentor für den Sieg der Gäste. „Das war eine sehr knappe Kiste mit vielen Höhe und Tiefen“, resümierte Quindt.

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