Fußball Kreisliga A2 Sieg in Warmbronn: TSF Ditzingen greifen Platz vier an
Im Spitzenspiel der Fußball-Kreisliga A2 drehen die TSF Ditzingen einen Rückstand bei der Spvgg Warmbronn. Damit rückt das Team näher an Platz vier heran.
Im Spitzenspiel der Fußball-Kreisliga A2 drehen die TSF Ditzingen einen Rückstand bei der Spvgg Warmbronn. Damit rückt das Team näher an Platz vier heran.
Kevin Sturm haderte mit der Anfangsphase. „Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen, auch weil es Warmbronn echt gut gemacht hat“, analysierte der Spielertrainer der TSF Ditzingen nach dem 2:1-Sieg bei der Spvgg.
Früh gingen die Hausherren in Führung. Im Spielaufbau ließ ein Ditzinger Akteur den Ball klatschen, der jedoch direkt beim Gegner landete, nach einem schnellen Pass war Petrus Glöditzsch frei vor TSF-Keeper Marco Kolb und schob zur Führung ein (9.). Doch nach dem Gegentreffer wendete sich das Blatt, wie Sturm erzählte. Die Spvgg Warmbronn wurde passiver, die TSF übernahmen die Spielkontrolle. Weitere Möglichkeiten für den Gastgeber kamen nicht dazu, die Ditzinger kamen zu vereinzelten Möglichkeiten, ohne wirklich zwingend zu werden.
Nach dem Seitenwechsel begannen die TSF, sich offensiv zu steigern. Die Gäste kamen zu mehr und mehr Abschlüssen und in der 68. Minute dann zum Ausgleich. Kolb befreite sich mit einem weiten Schlag, der bis zu Ahmet Pehlivan durchrutschte. Der Stürmer setzte sich gegen einen Innenverteidiger durch und überwand Fynn Jannis Kleinschmidt im Warmbronner Kasten zum Ausgleich.
In der Folge nahmen die Strafraumszenen ab, der Ball hielt sich vor allem zwischen den Boxen auf. Doch die Gäste kamen zu einer letzten Möglichkeit, in der 80. Spielminute schloss Khaleddaham Pascale Djellali einen Konter zum Siegtreffer ab. „Unterm Strich ist das verdient, über weite Strecken waren wir die spielbestimmende Mannschaft“, meinte Kevin Sturm. Seine Mannschaft war, Sturm klammerte die Anfangsviertelstunde aus, griffiger in den Zweikämpfen, „wir wollten es auch ein Stück mehr“, fand der Ditzinger Spielertrainer. Er meinte, für Warmbronn ginge es in der Liga um nichts mehr, die TSF hätten dagegen den Abstand nach hinten weiter vergrößern wollen. „Den Willen hat man durch die Bank bei uns gespürt“, lobte Sturm die Haltung seines Teams.
Ditzingen knackt durch den Auswärtssieg die 30-Punkte-Marke und schließt bis auf drei Zähler zu den Warmbronnern auf. Die Spvgg steckt zuletzt in einer leichten Ergebniskrise, seit vier Spielen hat die Mannschaft keinen Sieg mehr eingefahren, länger wartet nur die SKV Rutesheim II auf einen Dreier. Auf der anderen Seite kehrt erstmals Konstanz bei den TSF ein, die Ditzinger holen den dritten Sieg in Folge und damit ihre längste Erfolgsserie der laufenden Spielzeit. Nur der SV Gebersheim (4 Siege am Stück) und Ligaprimus SpVgg Renningen (12) können derzeit eine längere Siegesserie vorweisen.
Den Gedanken, den vierten Platz nochmal zu attackieren, will Sturm nicht ausschlagen: „Wenn wir das schaffen, nehmen wir das natürlich.“ Gleichzeitig warnt er auch davor, den Blick nur nach oben zu richten, trotz zwölf Punkten Vorsprung auf den Abstiegs-Relegationsplatz. „Wir wollen so schnell wie möglich fix machen, dass wir definitiv nicht absteigen können“, stellt der Ditzinger Coach klar. Doch wenn das geschafft ist, will Sturm sich auch nicht zurücklehnen. „Wenn wir das nächste oder übernächste Woche geschafft haben, geht der Blick nach vorne. Dann versuchen wir, den vierten Platz noch anzugreifen“, verkündet TSF-Trainer Kevin Sturm.