Fußball Landesliga Comeback in Aussicht: Lars Ruckh steht beim TSV Heimerdingen bereit

Sturmtank Lars Ruckh war mehr als ein Jahr verletzt – womöglich kommt er im letzten Heimspiel des TSV gegen Pleidelsheim zu seinem Comeback. Foto: Pressefoto Baumann

Der TSV empfängt im letzten Heimspiel den GSV Pleidelsheim, wo der lange verletzte Lars Ruckh sein Comeback geben könnte. Der SV Leonberg/Eltingen ist in Öhringen zu Gast.

Seit Sonntag steht fest, dass der TSV Heimerdingen nicht mehr absteigen kann. Dank des 1:0 bei der Spvgg Satteldorf unter dem neuen Trainergespann Andreas Broß/Daniel Riffert hat der TSV zwei Spieltage vor Schluss sieben Zähler Vorsprung auf den Relegationsrang. „Es ist eine große Last von uns abgefallen, dass wir endlich einen Knopf dran machen konnten“, räumt Daniel Riffert ein. Dennoch gibt es in seinen Augen mehrere Gründe, das letzte Heimspiel der Saison am Samstag (15.30 Uhr) gegen den GSV Pleidelsheim ernst zu nehmen.

 

Zum einen wollen sich die Grün-Weißen nicht vorwerfen lassen, sich im Endspurt nicht fair zu verhalten. Der GSV Pleidelsheim und die Spvgg Satteldorf ringen um den Relegationsplatz. „Wir waren auch schon in der Situation, dass wir von anderen Ergebnissen abhängig waren“, verspricht Riffert vollen Einsatz seiner Elf. Zudem werden nach dem Schlusspfiff einige Spieler verabschiedet, eine Niederlage wäre ein schlechter Rahmen. Und zum dritten denkt Riffert an die Fans: „Sie haben sich diese Saison so viel Mist ansehen müssen, da haben sie einen positiven Ausklang verdient.“

Comeback von Lars Ruckh möglich

Möglicherweise erleben die Zuschauer die Rückkehr von Torjäger Lars Ruckh nach seiner mehr als einjährigen Verletzungspause. „Er ist seit einigen Wochen im Training und drängt darauf, in dieser Saison noch ein paar Wettkampfminuten zu absolvieren“, verrät Riffert. Gegen Pleidelsheim kehren Robin Reichardt und Sebastian Bortel in den Kader zurück, es fehlen Filip Milos und Rudolf Buxmann.

SV Leonberg/Eltingen mit A-Junioren

Komplexer ist die Personallage beim SV Leonberg/Eltingen vor dem Spiel am Samstag (15.30 Uhr) bei der TSG Öhringen. Fünf Stammkräfte sind im Urlaub, andere werden an die zweite Mannschaft abgestellt, die in der Kreisliga gegen den Abstieg kämpft. „Wir haben mehrere A-Jugendliche im Kader, einige stehen in der Anfangsformation“, verrät Robert Gitschier. Der Coach erinnert an die vergangene Saison, als in einem entscheidenden Spiel um den Aufstieg in Aldingen ein Sieg mit mehreren AH-Akteuren gelang.

Im Tor steht zum zweiten Mal in dieser Saison Philipp Meister. Beim SV, der im Hinspiel 1:0 triumphierte, setzt Gitschier auf eine kompakte Defensive und hat ein Auge auf TSG-Torjäger Lorik Makolli (20 Treffer). Eine gute Nachricht gibt es im Übrigen von Julian Häusler: Der Innenverteidiger wurde nach seinem Schlüsselbeinbruch in Heimerdingen operiert und hofft, im August wieder ins Training einsteigen zu können.

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