Fußball – Verbandsliga Durchatmen beim TSV Weilimdorf – Oliver Stierle macht weiter

Bravo: Oliver Stierle bleibt Trainer beim TSV Weilimdorf. Foto: Archiv Günter Bergmann

Vor dem Heimspiel gegen den FC Holzhausen hat der Trainer seinen Vertrag beim Fußball-Verbandsligisten verlängert. Zu klären ist unter anderem auch noch die Torhüterfrage.

Reporter: Torsten Streib (tos)

Irgendwie hatten beide Seiten Interesse an der Fortführung der Zusammenarbeit, aber irgendwie hat es sich einige Zeit hingezogen, bis es zur endgültigen, beiderseitigen Übereinstimmung gekommen ist. Nun ist der Knoten dran: Trainer Oliver Stierle hat vor dem Heimspiel am Samstag (15.30 Uhr) gegen den FC Holzhausen beim Fußball-Verbandsligist TSV Weilimdorf für ein weiteres Jahr unterschrieben.

 

Offene Punkte wie mehr Sichtbarkeit der TSV-Fußballer, aber auch gemeinsame Fahrten in einem Bus zu weit entfernten Auswärtsspielen mussten noch geklärt werden und wurden es schließlich auch. „Die Verantwortlichen waren offen für meine Vorschläge und wollen sie umsetzen“, sagt Stierle. Zum Beispiel sei es nicht optimal gewesen, mit zwei Kleinbussen und wie oft die Trainer zudem noch mit eigenem Auto zu den Spielen in der Fremde zu fahren. „Wir kamen oftmals verkehrsbedingt zu unterschiedlichen Zeiten an, was für mich keine gute Spielvorbereitung ist“, sagt Stierle.

Zudem will Stierle den Kader „aufhübschen“. Drei, vier Spieler schweben ihm vor, vor allem zwei Innenverteidiger und ein Sechser. Denn: Zwar sei die Defensivstabilität in der Rückrunde deutlich besser geworden, aber der ehemalige Verteidiger Stierle sieht da „noch Luft nach oben“. Zumal die Tendenz des Mittelfeld-Kämpfers Maximilian Wojcik aufgrund vieler Verletzungen und kommender Vaterfreuden eher Richtung aufhören gehe.

Und auch die Torhüterfrage gilt es zu klären. Als Nummer eins gekommen, aber nach seiner Verletzung von Ersatzkeeper Joel Heske auf die Bank verdrängt – ist Matej Barisic nur ausgeliehen von Türkspor Neckarsulm. Dessen weiteres Engagement an der Giebelstraße „noch offen“.

Seit September Cheftrainer beim TSV Weilimdorf

Stierle, der zuerst ein Jahr Co-Trainer unter Manuel Fischer war, und von diesem im vergangenen September übernommen hat, geht nach seinem Ja-Wort in seine dritte Saison an der Giebelstraße. Sein Auftrag für diese Runde hieß Klassenverbleib. Nach einer ganz starken Rückrunde mit zuletzt vier Siegen in Folge sieht vieles danach aus, dass er seinen Auftrag erfüllen wird. Platz acht bedeutet aktuell das weitere Liga-Ticket. Jedoch gibt es noch einiges zutun, unter anderem den nächsten Sieg am Samstag im Heimspiel einzufahren. Keine leichte Sache, der Tabellenzweite FC Holzhausen – unter der Woche im WFV-Pokalhalbfinale mit 1:5 an den Stuttgarter Kickers gescheitert – hat sich angekündigt. Der Titel ist für den FC zwar weg, aber sie wollen mit „aller Macht den zweiten Platz absichern“, weiß auch Stierle. Zudem will das Team aus dem Landkreis Rottweil den Abwärtstrend stoppen – die vergangenen beiden Partie gingen allesamt verloren.

Die Weilimdorfer gehen indes mit breiter Brust und wohl nur einer Änderung zur Startformation beim erfolgreichen Auswärtsspiel bei Calcio Leinfelden-Echterdingen (2:0-Sieg) in die Partie. Stürmer Daniel Baierle konnte aus beruflichen Gründen nicht trainieren, sitzt deshalb vermutlich auf der Bank.

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