7:0 im Halbfinale, 6:2 im Endspiel: Die B-Junioren der SV Böblingen kamen mit zwei souveränen Auftritten zum Titel. Foto: Leonie Häußler
Die B-Junioren der SV Böblingen sind württembergischer Futsal-Meister. Beim Final Four in Ehningen gewannen sie Halbfinale und Finale und dürfen nun zu den süddeutschen Titelkämpfen.
Michael Schwartz und Wolfgang Peuker
23.02.2026 - 13:10 Uhr
Aus über 4000 teilnehmenden Futsal-Mannschaften im Junior Cup, der größten Hallenturnierserie in Württemberg, hatten sich die besten jeder Altersklasse für die Endrunde in Ehningen qualifiziert. Mit insgesamt vier Teams in den sieben Konkurrenzen waren auch zwei Vereine aus dem Kreis Böblingen vertreten.
Bei den B-Junioren setzte sich die SV Böblingen im Final-Four-Modus mit jeweils 20 Minuten Netto-Spielzeit klar durch. Souveräner als mit einem 7:0 im Halbfinale gegen die SGM TSV Warthausen und einem 6:2 im Endspiel gegen Germania Degerloch hätte der Erfolg wohl kaum ausfallen können. Nun geht es als württembergischer Meister in zwei Wochen auf der nächsten Ebene bei der süddeutschen Meisterschaft weiter. Im Spiel um Platz drei der württembergischen Titelkämpfe setzte sich die SGM TSV Warthausen mit 5:1 gegen den SV Rangendingen durch.
A-Junioren der SV Böblingen werden im Futsal-Final-Four Vierter
Nicht so erfolgreich lief das Final Four für die A-Junioren der SV Böblingen. In temporeichen Partien unterlagen sie zunächst im Halbfinale dem Verbandsstaffel-Klassenkameraden und späteren Gesamtsieger Holzschwanger SV und dann im Spiel um Platz der SGM Wacker Biberach/Mettenberg/Rissegg mit 1:3. „Die Qualifikation für die süddeutsche Meisterschaft war nach der Niederlage im Halbfinale eh nicht mehr möglich, deshalb war die Luft raus“, meinte Trainer Daniel Fredel. Das Finale gewann der Holzschwanger SV mit 4:3 gegen den SV Schluchtern.
In der Verbandsendrunde der C-Junioren setzte sich der FV Ravensburg zunächst in seiner Gruppe durch und gewann nach dem siegreichen Halbfinale überraschend auch das Endspiel mit 1:0 gegen den bis dahin dominierenden VfR Aalen. Im Spiel um Platz drei kam der TuS Ergenzingen durch ein 5:2 gegen den TSV Neu-Ulm immerhin noch aufs Treppchen.
Bei den D-Junioren kann der VfL Kirchheim und der FSV Hollenbach in einer Gruppe gemeinsam weiter und triumphierten auch in ihren Halbfinals. Im Finale ließ der VfL den FSV mit 4:3 abblitzen. Das Duell um den dritten Rang gegen den VfR Heilbronn ging mit 2:1 an die Young Boys Reutlingen.
Bei den B-Juniorinnen gestaltete der VfB Stuttgart alle Partien erfolgreich und holte sich damit den Titel. Das Endspiel gegen die SG Altheim war allerdings eine enge Kiste. Der SV Unterjesingen verbuchte im kleinen Finale gegen den SV Deuchtelried mit 3:1 das bessere Ende für sich.
Bei den B- und C-Juniorinnen wurde der VfB Stuttgart seiner Favoritenrolle gerecht. Foto: TSV
Auch bei den C-Juniorinnen setzte sich trotz wackeliger Vorrunde der VfB Stuttgart durch. Im Halbfinale gab es ein 3:0 gegen die SGM Sulzbach/Oppenweiler, im Finale ein 1:0 über die SGM Baindt. Dritter wurde die SGM Sulzbach/Oppenweiler dank eines 6:5 gegen den SV Deuchelried.
Knappe Ergebnisse kennzeichneten das Turnier der D-Juniorinnen. TURA Untermünkheim sicherte sich mit einem 5:4 gegen den SV Jungingen die Krone. In der Begegnung um den dritten Rang behielt der SV Horrheim mit 3:0 gegen die SGM Baindt die Oberhand.
Bei den D- und B-Juniorinnen war auch der VfL Sindelfingen Ladies für die württembergische Meisterschaft qualifiziert, hatte aber jeweils keine Chance, in die Entscheidung um den Titel einzugreifen.
Turnierorganisator Horst Riethmüller von Ausrichter TSV Ehningen freute sich, dass alles glatt lief: „Wir konnten und als guter Gastgeber präsentieren. Nun geht unser Blick schon in Richtung 7./8. März, wenn wir auch die süddeutschen Meisterschaften in verschiedenen Altersklassen austragen dürfen.“ Lob gab es von Jan Czeilinger und Horst Dürr vom WFV: „Die Zusammenarbeit mit dem TSV Ehningen und insbesondere mit Horst Riethmüller bei der Durchführung dieser Großveranstaltung war wieder herausragend.“