„Das Ergebnis sieht klarer aus, als es nach dem Spielverlauf tatsächlich war. Am Ende setzte sich aber unsere Klasse durch“, sagte Daniel Nötzold, der Vorstandsvorsitzende des TSV Weilimdorf. Wie eng es auch immer war: Dem 2:1-Auswärtserfolg beim Hamburger SV ließ der TSV im Rückspiel ein 7:4 (4:2) folgen und zog damit ins Finale um die Deutsche Futsal-Meisterschaft ein. Die Tore für die Mannschaft von Trainer Vojkan Vukmirovic erzielten vor 390 Zuschauern in der Sporthalle des Solitude-Gymasiums Amer Dzindic, Mergim Dervishaj (je 2), Hajrulla Redzepi und Kennedy Alves Ribeiro, hinzu kam ein Eigentor.
Während beim HSV nach seinem Abschiedsspiel Tränen flossen – das Team zieht sich in der kommenden Saison aus der Futsal-Bundesliga zurück – herrschte bei den Weilimdorfern Hochstimmung. „Wir freuen uns sehr auf das Finale gegen Hot 05 Futsal, das werden mit Sicherheit spannende und herausfordernde Spiele“, sagte Nötzold.
Los geht es auswärts am 9./10. Mai
Das Team des VfL 05 Hohenstein-Ernstthal (Hot 05) aus dem Landkreis Zwickau setzte sich im Halbfinale gegen Liria Berlin (4:1 und 6:0) durch. Das erste Finalspiel findet auswärts statt (9./10 Mai), das zweite Spiel könnte am 14. Mai über die Bühne gehen (eventuell in der Stuttgarter Scharrena), eine mögliche dritte Partie wäre am 23./24 Mai. Die exakte Terminierung erfolgt Anfang dieser Woche.
Der TSV Weilimdorf hat bereits 2019, 2021, 2024 und 2025 die Deutsche Futsal-Meisterschaft gewonnen. Finalgegner Hot 05 konnte 2018 und 2020 den Titel gewinnen. Danach stand das Team noch zweimal im Endspiel, wurde aber nur Vizemeister.