Grand Opening in der Stuttgarter City That’s Amore – eine neue Gastroliebe feiert Premiere

Im Restaurant That’s Amore sitzt man unter großen Kronleuchtern. Foto: Uwe Bogen

Im früheren Meatery an der Kronprinzstraße zelebriert Philipp Di Mineo, Küchenchef vom Pier 51, seine kulinarische Liebe für Italien und die USA. Das Restaurant That’s Amore feiert nach dem Soft Opening nun offiziell Premiere.

Stadtleben/Stadtkultur: Uwe Bogen (ubo)

An der Wand hängen Bilder von Dean Martin. 1917 ist der Hollywood-Star als Sohn italienischer Einwanderer in Ohio geboren. „That’s Amore“ (Das ist Liebe), einer seiner größten Hits, erschien 1953. Bei der Opening-Party des Restaurants an der Kronprinzstraße, das den gleichen Namen trägt wie dieser Hit, läuft Dean Martins Song – und fast alle Gäste singen mit: „When the moon hits your eye like a big pizza pie, that’s amore.“

 

Dem Gastronomen Philipp Di Mineo gefällt dieser Song so gut, weil er für ein „unverwechselbares Lebensgefühl“ stehe: „Italienische Leichtigkeit und Lebensfreude“ verbinde sich darin mit der „amerikanischen Unbekümmertheit der 50er- und frühen 60er Jahre“.

Meatery hatte im Januar geschlossen

In dieser Zeit seien die „besten italienischen Restaurants in US-Metropolen“ entstanden, sagt Di Mineo, der in Stuttgart durch das Pier 51 in Degerloch bekannt ist. Nun hat der Küchenchef und Gastroberater mit Unterstützung des Gastronomen Jörg Rauschenberger auch in der City ein festes Standbein – eben mit „That’s Amore“, einem italienisch-amerikanischen Steakhouse, das auch zur Wine Lounge wird. Er übernimmt die früheren Räume von Meatery, die er aufwendig umgebaut hat. Die Filiale des Hamburger Unternehmens hatte im Januar für immer geschlossen.

Italien trifft USA: Vor etwa drei Wochen hat das Soft-Opening im Fine-Dining-Restaurant That’s Amore begonnen. Das hat sich rasch herumgesprochen, am Abend ist das Restaurant meist gut besucht. Mit den Reservierungen ist Philipp Di Mineo sehr zufrieden. Am Samstagabend feiert er mit etwa 100 Gästen die offizielle Opening-Party, die Food-Blogger Zoltan Bagaméry von Smart Circle organisiert hat. Weil Köche krank geworden sind, steht Di Mineo selbst am Herd, kann also erst zu später Stunde zu seinen Gästen dazustoßen – dann aber bekommt er großen Beifall für seine italienisch-amerikanische Kochkunst.

Food-Blogger Zoltan Bagaméry und That’s-Amore-Chef Philipp Di Mineo. /Smart Circle

Beim Opening präsentiert der Chef einen Querschnitt seines kulinarischen Angebots, das er in kleinen Mengen als „flying food“ serviert. Die Gäste sind angetan, man hört viel Lob. Im Mittelpunkt steht im That’s Amore „Prime Meat“, also hochwertiges Fleisch. Die Gäste wählen unter verschiedenen Größen und Cuts aus den Herkunftsländern Italien und Amerika – dazu gibt es Steaks von Rindern aus lokaler Aufzucht.

Wenn es um Italien geht, darf Pasta nicht fehlen – aber auch vegane und vegetarische Speisen stehen auf der Karte, um auch den Gästekreis zu erfreuen, der sich ohne Fleisch ernährt. Die Wine Lounge ist mit Clubsesseln eingerichtet, die einen guten Blick auf den begehbaren Weinklimaschrank ermöglichen – in der Lounge trifft man sich auch zu Weinproben. Dort könnte dann diese Liedzeile zu hören sein: „When the world seems to shinc/ Like you’ve had too much wine/, that’s amore.“

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