Hallenbäder auf den Fildern Zweimal Hallenbad neu: Wie sieht’s aus auf den Baustellen?
In Filderstadt und Leinfelden-Echterdingen wird jeweils das Gartenhallenbad saniert oder sogar neu gebaut. Was passiert aktuell auf den Baustellen?
In Filderstadt und Leinfelden-Echterdingen wird jeweils das Gartenhallenbad saniert oder sogar neu gebaut. Was passiert aktuell auf den Baustellen?
Wer jetzt das Gartenhallenbad in Filderstadt betreten will, der betritt eine Baustelle. „Alles ist rausgenommen. Alle Einrichtungen, Kabel, Verkleidungen. Es gibt jetzt gerade das Gebäude pur als Betonskelett.“ Markus Listl weiß Bescheid. Er ist der Geschäftsführer der Stadtwerke Filderstadt und damit der oberste Aufseher für die Maßnahme „Grundsätzliche Sanierung“ des Bades aus den 1970er Jahren.
Aber genau deshalb kann er Stillstand nicht leiden. Listl sagt: „Deshalb ruht die Arbeit ja jetzt nicht. Die Elektriker sind schon da und verlegen erste Kabel für das neue alte Bad, das Becken wird mit Beton ausgegossen.“ Das sei nur möglich in enger Absprache mit anderen Handwerkern. „Rund um das Becken und darunter gibt es viele Rohre, Leitungen und Kabel, die beim Einbauen und beim Betonieren berücksichtigt werden müssen“, so Listl. Wenn man Listl so zuhört, stellt sich einem unweigerlich die Frage, warum man hier saniert und nicht einfach neu gebaut hat: „Dieses Thema hat uns natürlich ausgiebig beschäftigt. Deshalb haben wir Gutachten eingefordert und die Meinung von Fachleuten gehört mit dem Ergebnis: Eine Sanierung ist besser als ein Neubau.“
In einer Zeit, in der auch die Umweltbelastung bei der Herstellung und Verwendung von Baumaterialien eine Rolle spielt, kommen eben noch andere Faktoren ins Spiel, die vor etwa 20 Jahren noch keine Rolle gespielt haben. So hält Listl an den Eckdaten auch mal fest: „Die Eröffnung ist Mitte 2027, eine eingeplante Kostensteigerung von zehn Prozent konnte bisher eingehalten werden.“
Auch im Gartenbad in Leinfelden-Echterdingen wurde dieser Tage das Richtfest gefeiert und das heißt, die meisten Mauern und Wände sind nun eingezogen. Das weitere Vorgehen der Stadt beschreibt Thomas Krämer, Sprecher der Stadt so: „Jetzt wird das Dachtragwerk erstellt und im Anschluss daran werden die Abdichtungsarbeiten vorgenommen und dann die Fassade eingebracht.“ Oder kurz zusammengefasst: „Die Wände, vor allem aus Stahlbeton, sind bereits hochgezogen worden, jetzt folgen die Fassaden.“
Und auch im Inneren tut sich einiges: „Da laufen nun die Rohinstallationen der Technikgewerke an“, so Krämer. Den beteiligten Kräften stellt er gute Noten aus: „Die Arbeiten sind im Bau- sowie im Kostenplan“, so Krämer. Auch hier will man 2027 eröffnen.