Handball deutsche Meisterschaft Für die HSG Stuttgart/Metzingen schließt sich mit Platz drei der Kreis

Das erfolgreiche Team der HSG Stuttgart/Metzingen. Foto: Simone Widmann

Die A-Jugend-Handballerinnen der HSG Stuttgart/Metzingen krönen eine starke Saison beim Final Four.

Reporter: Torsten Streib (tos)

Nach der Halbfinal-Niederlage am Samstag gegen den TV Hannover-Badenstedt herrschte viel Frust bei den A-Jugend-Handballerinnen der HSG Stuttgart/Metzingen. Bereits einen Tag später brach aber riesiger Jubel aus. Durch den Sieg über den Ausrichter des Final Four um die deutsche Meisterschaft, die HSG Bensheim/Auerbach, sicherte sich die Stuttgart-Metzinger Kooperation den dritten Platz. Auch die Trainerin Veronika Goldammer sagt begeistert: „Super, wie das Team im kleinen Finale gespielt hat. Sowieso ist es beeindruckend, welche Entwicklung die Mannschaft vollzogen hat.“

 

Mit dem souveränen 35:25-Erfolg im Spiel um Platz drei über die Bensheim/Auerbach schloss sich für Stuttgart/Metzingen ein Kreis. Im ersten Saisonspiel der Bundesliga-Süd-Gruppe war die Mannschaft um Trainerin Goldammer noch chancenlos, verlor zuhause gegen Bensheim/Auerbach mit fünf Toren. Schon im Rückspiel hatte sich das Blatt gewendet, gewann Stuttgart/Metzingen mit drei Toren. Und nun, beim Endturnier um die deutsche Meisterschaft, waren die Kräfteverhältnisse noch eindeutiger. „Mit zehn Toren Unterschied zu gewinnen, das zeigt, was in der Mannschaft steckt“, sagt Goldammer.

HSG Stuttgart/Metzingen von Beginn an stark

Von Beginn an bestimmte ihre Belegschaft die Partie und führte zur Pause mit 18:9. Auch danach wurde konzentriert weitergespielt, „blieben wir in der Abwehr variabel und mit unserem starke Tempospiel gefährlich und erfolgreich“, konstatiert Goldammer. Beste Werferin auf Stuttgarter Seite war Jolina Behling mit acht Toren.

Ausschlaggebend für die 27:29- Niederlage gegen den TV Hannover-Badenstedt im Halbfinale war ein klassischer Fehlstart. Nach sieben Minuten lag die HSG mit fünf Toren zurück. „Wir sind nervös in die Partie gestartet und Hannover hat jeden Fehler bestraft, meist mit ihren schnellen Gegenstößen“, so Goldammer. Wobei: Aufgeben war ber keine Option. „Die Mannschaft hat erneut ihren unbändigen Willen bewiesen und sich Stück für Stück herangekämpft.“ Rund vier Minuten vor dem Ende betrug der Rückstand nur noch zwei Tore, zu mehr reichte es aber nicht mehr. Hannover musste sich indes im Finale dem neuen deutschen Meister Buxetehuder SV mit 26:38 geschlagen geben.

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