Bei Oberligist SV Leonberg/Eltingen feiert der 17 Jahre alte Torhüter Dejan Stavreski seine Premiere beim Vorbereitungs-Turnier in Bönnigheim.
Beim Stromberg-Cup in Bönnigheim belegten die Handballer des SV Leonberg/Eltingen den vierten Platz – und der junge Dejan Stavreski hatte sein Debüt beim Oberligisten hinter sich.
Vor Turnierbeginn mussten Trainer Zoran Stavreski auf die Feldspieler Yannik Oral und Paul Schreiner verzichten sowie auf die Torhüter Max Schneider und Joshua Denk. Der erst 17 Jahre alte Dejan Stavreski, der noch für die Junioren spielberechtigt ist, erhielt seine Feuertaufe zwischen den Pfosten bei den Männern. „Seine Leistung war wie die der kompletten Truppe vollkommen in Ordnung“, sagte der sportliche Leiter Werner Neuffer.
Gegen den TSV Friedberg aus der Oberliga Bayern trennten sich die Leonberger mit 14:14. SU Neckarsulm war eine Hürde, die der SV leicht übersprungen hat – die Pausenführung von 10:5 wurde bis zum Ende auf ein 19:12 ausgebaut. In Partie Nummer drei traf die Mannschaft auf den ewigen (wenig geliebten) Kontrahenten SG BBM Bietigheim II mit dem gefürchteten Routinier Nils Boschen und virtuosen Spielmacher Jona Bader. Die 11:10-Pausenführung für die Leonberger wurde nach dem Seitenwechsel leichtfertig vertändelt mit drei frei vergebenen Würfen und nachlässiger Abwehrarbeit, sodass die Bietigheimer mit 18:15 als Sieger vom Parkett gingen.
Im Spiel um Platz drei stand der SV Leonberg/Eltingen dem letztjährigen Liga-Konkurrenten aus Langenau/Elchingen gegenüber. Doch das Team hatte seinen Akku entladen, 10:14 siegte das Team aus der Region Ulm. „Wir können gegen jeden Gegner bestehen und begegnen allen Mannschaften mindestens auf Augenhöhe“, sagte Werner Neuffer, „aber uns fehlt die eine oder andere klare Entscheidung, um noch bessere Ergebnisse erringen zu können.“
Neue Regeln im Handball
Nicht nur im Fußball, auch im Handball gab es vor Beginn der kommenden Spielzeit einige Regel-Novellen. Damit auch die Fans auf dem neuesten Stand sind, die Änderungen im Überblick:
Nullschritt
Wenn ein Spieler den Ball nach eigenem Dribbling (Anprellen) in der Luft fängt und erst dann Bodenkontakt hat, zählt dieser Bodenkontakt nicht mehr als Schritt. Wichtig: Diese Anpassung gilt nicht für Pässe oder Ballannahmen vom Mitspieler.
Kopftreffer
Trifft der Ball beim Siebenmeter oder beim Freiwurf den Torwart oder einen Abwehrspieler am Kopf, ist das künftig keine automatische Rote Karte mehr – es gibt in der Regel eine Zwei-Minuten-Zeitstrafe.
Kadergröße
Ab sofort dürfen bis zu 16 Spieler auf dem Spielberichtsbogen stehen, bislang war die Obergrenze 14.
Passives Spiel
Nach einer Vorwarnung durch den Schiedsrichter (Handzeichen) sind maximal vier Pässe erlaubt sind, bevor ein Freiwurf gegen die ballbesitzende Mannschaft entschieden wird, wenn kein Torwurf erfolgt. Zuvor waren es sechs Pässe. Diese Änderung soll verhindern, dass Mannschaften den Ball ohne klaren Angriffsversuch hin und her spielen, um Zeit zu gewinnen.