Handball-Regionalliga Frauen SG H2Ku Herrenberg hat nach Posse endgültige Klarheit

Einsatz bleibt unbelohnt: Shana Staeudle (li.) und die SG H2Ku Herrenberg müssen nun doch absteigen. Foto: Eibner/Michael Schmidt

Nach dem Hin und Her um die Liga-Zugehörigkeit hat die SG H2Ku Herrenberg nun Gewissheit. Die Handballerinnen werden nächste Saison in der Oberliga spielen, dabei wartet ein Derby.

Nun ist es auch auf den Online-Plattformen des Baden-Württembergischen Handballverbandes korrigiert und offiziell. Die Frauen der SG H2Ku Herrenberg wurden am letzten Freitag falsch informiert und dürfen wie befürchtet nicht in der Regionalliga Baden-Württemberg verbleiben.

 

„Unter dem Strich war es ein Kommunikationsfehler einer einzelnen Person. Wir sehen da leider keinen Ansatz für ein Gang vor das Sportgericht“, bewertete Herrenbergs Vorstandssprecher Jan Rhotert die Situation nach eingehender Prüfung. Eine Sichtweise, der sich letztlich auch der neue Coach der Kuties, Heiko Fleisch, anschloss. Aus mentaler Sicht ist diese Posse, in der vom BWHV zunächst die Zusage für den Klassenerhalt in der Regionalliga kam und einen Tag später wieder zurückgenommen wurde, natürlich ein denkbar schlechter Einstieg für den neuen Trainer. „Die Mannschaft hätte es wirklich verdient“, setzt Fleisch jetzt einen Schlussstrich unter das ganze Szenario.

Was ihm aber dennoch etwas an die Substanz ging, war der Umstand, dass er seine Spielerinnen durch die gerade trainingsfreie Zeit per Handy informieren musste.„Natürlich herrscht jetzt erst einmal eine gewisse Leere“, so der Übungsleiter, der aber dennoch hofft, dass seine Mannschaft nun mit einer Trotzreaktion in die neue Runde gehen wird.

Inzwischen steht auch fest, in welche Staffel die SG H2Ku Herrenberg eingruppiert wurde. Zumindest auf diesem Gebiet konnten sich die Vereinsverantwortlichen freuen. Schon im Vorfeld war klar, dass die Kuties in der eher südlich verorteten Staffel 2 antreten wollten. „Wir würden etwa 800 Kilometer weniger fahren müssen“, argumentiert der Coach. Genauso ist es jetzt gekommen. Und so werden die Frauen der SG H2Ku unter anderem auf die letztjährige Regionalliga-Konkurrenz vom SV Hohenacker-Neustadt und den TSV Heiningen treffen. Ein ganz besonderes Highlight dürften zudem das Derby gegen die HSG Böblingen/Sindelfingen darstellen.

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