Handball: SG Schozach-Bottwartal SGSB-Frauen vor der Rettung – Oberliga-Handballer mit anspruchsvoller Aufgabe

Aylin Bornhardt fehlt der SG Schozach-Bottwartal. Foto: Archiv/Essig

Die Drittliga-Handballerinnen der SG Schozach-Bottwartal können mit einem Sieg in Haunstetten alles klar machen. Die Männer gehen mit Rückenwind ins Spiel.

Die Drittliga-Frauen der SG Schozach-Bottwartal sind am Samstagabend auswärts gefordert: Um 18 Uhr treffen sie auf den TSV Haunstetten.

 

Bereits zu Beginn der Rückrunde hatte der Trainer Michael Walter angekündigt, dass noch einige Rechnungen offen seien – die Partie gegen Haunstetten ist eine davon. Ein Blick auf die Tabelle zeigt, wie wichtig das Duell zumindest für den Gastgeber ist: Haunstetten rangiert mit 10:26 Punkten auf Platz zehn und ist dem Abstiegskampf damit noch nicht entflohen. Die SG Schozach-Bottwartal liegt mit 15:21 Zählern zwei Plätze davor auf Rang acht. Die Formkurve spricht nicht unbedingt für den TSV: In sieben Spielen der Rückrunde gab es bisher sechs Niederlagen, lediglich gegen den TuS Schutterwald wurde ein Sieg eingefahren.

Dennoch ist Vorsicht geboten. Das Hinspiel entschieden die Haunstetterinnen klar für sich und nahmen den Beilsteinerinnen damals zwei Punkte ab. Vor allem die offensive 3-2-1-Abwehr stellte die Mannschaft von Michael Walter vor große Probleme. „Wir haben es damals gar nicht auf die Kette bekommen“, erinnert sich der Coach. Zudem überschattete die Verletzung von Paula Hofer die Partie. Gerade deshalb wollen es die Schozach-Frauen dieses Mal besser machen. Obwohl die Mannschaft erneut einen Ausfall verkraften muss: Aylin Bornhardt wird aufgrund einer Handverletzung fehlen.

Ein Sieg wäre gleich doppelt wertvoll: Neben der erhofften Revanche könnte sich die SG Schozach-Bottwartal damit endgültig den Klassenerhalt sichern – bei dann noch drei ausstehenden Spielen. „Wir wollen uns jetzt gerne final ins sichere Fahrwasser bringen“, so Walter.

Hinspiel-Niederlage trotz lange Führung

Für die Oberliga-Männer der SG Schozach-Bottwartal steht am Sonntagabend wieder einmal eine anspruchsvolle Auswärtsaufgabe an: Um 18 Uhr gastiert das Team bei der TSG Söflingen. Der Gastgeber aus dem Ulmer Stadtteil hatte vor allem in der Hinrunde mit großen Personalsorgen zu kämpfen. Aktuell steht die TSG mit 17:21 Punkten auf dem zehnten Tabellenplatz.

Im Hinspiel unterlagen die Schozacher trotz langer Führung mit 24:27. Denn nach rund 40 Minuten lief damals kaum noch etwas zusammen. Zwar überzeugten auf beiden Seiten die Torhüter, doch am Ende brachten sich die Schozach-Männer eben selbst um den Lohn ihrer Arbeit. Genau das soll sich nun nicht wiederholen. Stauch bezeichnet die Söflinger zwar als „nicht unschlagbar“, warnt aber zugleich vor deren Qualität: „Söflingen ist ein Team, bei dem an einem guten Tag sehr viel gehen kann.“

Mit Rückenwind gehen dennoch die Gäste in die Partie. Der jüngste Heimsieg hat zusätzlich Selbstvertrauen gegeben, zudem holte die Stauch-Sieben in den vergangenen sieben Rückrundenspielen starke sechs Siege.

Personell gibt es allerdings weiterhin Einschränkungen: Martin Kienzle wird noch nicht zur Verfügung stehen, auch Thomas Fink fällt aus.

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