Handball Verbandsliga Leonberger Wildcats feiern Kantersieg
Mit einem 48:16-Heimerfolg gegen Tabellennachbar HSG Heilbronn unterstreichen die Leonberger Handballerinnen ihre Aufstiegsambitionen in der Verbandsliga.
Mit einem 48:16-Heimerfolg gegen Tabellennachbar HSG Heilbronn unterstreichen die Leonberger Handballerinnen ihre Aufstiegsambitionen in der Verbandsliga.
„So ein Tag, so wunderschön wie heute“, erklang es nach Spielende im Sportzentrum Leonberg. Das nach Siegen im Sport oft eingespielte Lied passte perfekt zur dargebotenen Leistung der Leonberger Handballerinnen. Mit dem höchsten Saisonsieg hatten die Wildcats im Duell Zweiter gegen Dritter eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass im Aufstiegsrennen weiter mit ihnen zu rechnen ist. Durch den Kantersieg über die HSG Heilbronn hat das Team von Trainerin Mona Binder den zur Relegation berechtigten zweiten Platz gefestigt. „Einen Sieg in der Höhe habe ich im aktiven Bereich wohl noch nie gehabt“, schilderte Binder nach dem denkwürdigen 48:16.
Von Beginn an waren die Wildcats hellwach und provozierten durch ihre starke Verteidigungsarbeit etliche Ballverluste bei den Heilbronnerinnen. Hieraus resultierten viele Kontermöglichkeiten, die das Heimteam meist erfolgreich abschließen konnte. So kamen die Leonbergerinnen früh in einen guten Spielfluss und versprühten im Umschaltspiel viel Spielfreude. Nach nur viereinhalb Minuten stand es bereits 5:0 und auch eine Auszeit der HSG Heilbronn sollte den Rhythmus der Wildcats nicht brechen können. In der 18. Spielminute wurde der Vorsprung nach einem Treffer von Laila Knapp erstmals zweistellig (15:5). Auch viele Wechsel brachten die Leonbergerinnen nicht von ihrem Kurs ab. Erstmals zum Einsatz bei den Wildcats kam die A-Juniorin Nika Baric. In die Pause ging es mit einem Polster von 13 Toren (21:8).
Auch nach dem Seitenwechsel war von einem Aufbäumen der Gäste nichts zu sehen. Im Gegenteil: Die Wildcats starteten mit einem 11:0-Lauf in die zweiten 30 Minuten und ließen gar keinen Zweifel am achten Saisonsieg aufkommen.„Heute haben wir alles umgesetzt, was wir die letzten Jahre gelernt haben“, betonte Trainerin Mona Binder stolz. „Heilbronn tut sich zwar auswärts immer etwas schwerer, weil sie Zuhause ohne Harz spielen. Aber das Ergebnis kam durch unsere Leistung so zustande. Wir haben hinten zugepackt und unser schnelles Umschaltspiel gut durchgezogen. Ich bin sehr stolz auf das Team.“
Für die Leonberger Handballerinnen sieht der Spielplan nun eine längere Pause vor. Erst am 22. Februar steht für die Mannschaft von Mona Binder das nächste Pflichtspiel in der Verbandsliga auf dem Programm. Dann gastiert mit dem HC Oppenweiler/Backnang jenes Team im Sportzentrum, dass den Leonbergerinnen in der Hinrunde eine unerwartete 24:28-Niederlage zufügte. Eine Nachfolgelösung für die zum Saisonende scheidende Trainerin Binder ist bislang noch nicht gefunden worden.
SV Leonberg/Eltingen: Thellmann, Schmaderer (8), Knapp (7), Berkemer (6), Karwounopoulos (6), Ahlborn (5), Wolf (4), Klotz (3), Thieme (3), Thines (3), Bergthold (1), Conzelmann (1), Ridder (1), Baric.