Handball-Verbandsliga Warum die Habo-Frauen mit keinem guten Gefühl in dreiwöchige Pause gehen
Kampfgeist allein reicht nicht damit sich die Handballerinnen der Habo Bottwar SG bei der HSG Strohgäu belohnen können.
Kampfgeist allein reicht nicht damit sich die Handballerinnen der Habo Bottwar SG bei der HSG Strohgäu belohnen können.
Die Verbandsliga-Frauen der Habo Bottwar SG mussten sich bei der HSG Strohgäu mit 27:28 geschlagen geben. Obwohl Trainerin Janine Zieker im Vorfeld betont hatte, dass ein Sieg keine Pflicht sei, zeigte sie sich nach der Partie verärgert: „Das ist hoch ärgerlich.“ Grund für ihren Unmut war vor allem die Schlussphase einer Begegnung, in der die Bottwartälerinnen über weite Strecken einem Rückstand hinterherliefen. Zur Halbzeit lagen sei mit 12:15 zurück. Dennoch bewies das Team Moral und knüpfte an das im letzten Heimspiel gewonnene Selbstvertrauen an. „Die Mädels haben sich nie aufgegeben“, lobte Zieker.
Der Ausgleich zum 16:16 gelang jedoch erst in der 35. Spielminute – gleichzeitig die erste echte Gelegenheit, die Partie zu drehen. Diese Chance konnten die Gäste jedoch nicht nutzen. Stattdessen gerieten sie erneut mit bis zu drei Toren ins Hintertreffen, ehe in der 46. Minute erneut der Ausgleich zum 21:21 fiel. Auch in der entscheidenden Phase blieb ein Führungswechsel aus. Beim Stand von 22:22 leisteten sich die Bottwartälerinnen in Überzahl erneut einen unnötigen Ballverlust und verpassten damit die mögliche Führung. Die Gastgeberinnen nutzten dies konsequent aus und setzten sich wieder ab. „Das war wirklich sehr ärgerlich, ein Punkt war drin“, so Zieker.
Am Ende musste sich die Habo Bottwar SG erneut knapp geschlagen. Dennoch fand die Trainerin auch lobende Worte: „Einige haben heute ein richtig gutes Spiel gemacht.“ Besonders hervor hob sie Torhüterin Carina Lüders sowie Melanie Danner, Fabienne Nicolaus und Hannah Weis. Damit verabschiedet sich die Zieker-Sieben als Sechster in eine dreiwöchige Spielpause, bevor die letzten drei Begegnungen anstehen.