Handball Verbandsliga Wieder keine Trendwende bei den Habo-Frauen
Der Verbandsligist unterliegt im Heimspiel mit 26:27 knapp gegen die HSG Hohenlohe, weil in den entscheidenden Momenten die letzte Konsequenz fehlt.
Der Verbandsligist unterliegt im Heimspiel mit 26:27 knapp gegen die HSG Hohenlohe, weil in den entscheidenden Momenten die letzte Konsequenz fehlt.
Die erhoffte Trendwende blieb aus: Die Verbandsliga-Frauen der Habo Bottwar SG mussten sich am Samstagabend dem direkten Tabellennachbarn HSG Hohenlohe in Steinheim knapp mit 26:27 (12:13) geschlagen geben.
Wie erwartet entwickelte sich von Beginn an ein Duell auf Augenhöhe. Die Gastgeberinnen erwischten den besseren Start und gingen zunächst in Führung. Zwei vergebene freie Würfe brachten jedoch einen Bruch ins Spiel der Habo-Frauen, die daraufhin ins Hintertreffen gerieten. „Psychologisch war das erst einmal wieder ganz schlecht“, sagte Interimstrainerin Janine Zieker nach der Partie. In der Folge lief die Sieben einem knappen Rückstand permanent hinterher. Zwar gelang zwischenzeitlich noch einmal die Führung, doch im Angriff tat sich das Team schwer, klare Chancen herauszuspielen. Trotz intensiver Vorbereitung bereitete die offensive 5:1-Deckung der Gäste größere Probleme – anders als noch im Hinspiel. Mit einem 12:13 ging es schließlich in die Pause.
Auch im zweiten Durchgang summierten sich die kleinen, aber entscheidenden Fehler. Zwei verworfene Siebenmeter, mehr als fünf ungenutzte freie Würfe sowie rund zehn technische Fehler verhinderten eine mögliche Wende. Die Habo-Frauen blieben ständig in der Verfolgerrolle – das kostete viel Kraft. Am Ende machte sich der größere Glaube an den eigenen Erfolg auf Seiten der Gäste bemerkbar. Während Hohenlohe selbstbewusst agierte, fehlte der Habo in den entscheidenden Momenten die letzte Konsequenz. So steht unter dem Strich die knappe 26:27-Niederlage, die natürlich besonders schmerzt.