HC Schmiden/Oeffingen Gewinnen und Aufstiegsfeier in Haßloch verhindern
Die Handballerinnen aus Schmiden und Oeffingen treten am Samstag, 18 Uhr, bei der TSG Haßloch an, die mit einem Punktgewinn den Drittligaaufstieg perfekt machen kann
Die Handballerinnen aus Schmiden und Oeffingen treten am Samstag, 18 Uhr, bei der TSG Haßloch an, die mit einem Punktgewinn den Drittligaaufstieg perfekt machen kann
Nach dem spielfreien Pfingstwochenende geht es für die Handballerinnen des HC Schmiden/Oeffingen an diesem Samstag (18 Uhr, Sportzentrum) bei der TSG Haßloch mit der Aufstiegsrunde zur dritten Liga weiter. Und obschon die Gäste um ihre Kapitänin Linda Leukert auch noch an den beiden darauffolgenden Wochenenden gefordert sein werden, könnte zumindest eines der beiden Tickets für den Sprung nach oben bereits am Samstag vergeben werden – an die TSG Haßloch (7:3 Zähler). Den Pfälzerinnen, für die es bereits die sechste und damit letzte Partie ist, genügt ein Unentschieden, um hernach nicht mehr vom HC (2:4 Punkte) überholt werden zu können. Sollte der HC allerdings gewinnen, wird es noch einmal spannend. Mit zwei weiteren Siegen bei Frisch Auf Göppingen II (7. Juni) und daheim gegen den TSV Ebersberg Forst United (14. Juni) hätte dann der Verbund gegenüber der TSG die Nase vorn. Das Ticket bereits ziemlich sicher in der Tasche haben auch die Göppingerinnen mit aktuell 6:1 Punkten – zumal sie auch noch zweimal gegen den bislang sieglosen TSV Ebersberg spielen (0:6).
Dass die Aufgabe in Haßloch am Samstag nicht einfach wird, weiß das Team um das Trainer-Duo Anja Itterheim und Jürgen Krause. Beim 34:31-Heimsieg der TSG am Pfingstmontag gegen den TSV Ebersberg waren 600 Zuschauer in der Halle. Ähnlich viele erwartet Anja Itterheim auch am Samstag im „Alles-oder-Nichts-Spiel“ für ihr Team. „Wir versuchen natürlich, der TSG die Aufstiegsfeier zu versauen“, sagt die Trainerin, die allerdings aus privaten Gründen selbst nicht dabei sein wird.
Um zu gewinnen, muss die Trefferquote der HC-Spielerinnen deutlich besser sein als bei der 25:28-Hinspielspielniederlage. Und auch das Tempospiel der Gastgeberinnen muss konsequenter unterbunden werden. „Wenn wir dann selbst aus einer stabilen Abwehr heraus in unser Tempospiel kommen und uns von der Kulisse nicht sonderlich beeindrucken lassen, haben wir Chancen“, sagt Anja Itterheim. „Wir wissen, dass wir mithalten können und auch, was wir leisten können. Die Frage ist nur, ob wir alles umsetzen und aufs Feld bringen können“, sagt die Trainerin. Außer ihr werden auch die Kreisläuferin Celina Epp (privat verhindert) und Anni Horn (pausiert wegen praktischem Sportabitur) in Haßloch fehlen.
Sollte der HC am Samstag verlieren und Frisch Auf Göppingen am Sonntag gewinnen, stehen die TSG und FA II definitiv als Aufsteiger fest. Die beiden Partien des HC im Anschluss wären bedeutungslos, müssen aber dennoch gespielt werden.