Vito Cece bekommt seine Wunschlösung als Kollege auf der Trainerbank. Foto: Eibner/Wasserburger
Die HSG Böblingen/Sindelfingen kann den Männer-Kader für die kommende Handball-Saison fast komplett zusammenhalten. Inzwischen steht auch fest, wer zusammen mit Vito Cece Trainer wird.
Kevin Schuon
24.02.2026 - 10:18 Uhr
Dass es in dieser Verbandsliga-Saison in Sachen Klassenerhalt für die Handballer der HSG Böblingen/Sindelfingen noch einmal eng werden könnte, ist äußert unwahrscheinlich. Auch die frühzeitige Trainer-Entscheidung erleichtert den Verantwortlichen die Planungen für die kommende Saison. Sie setzen auf Kontinuität.
Nachdem Marco Cece seinen Posten im Trainerteam für seinen Bruder Vito freigemacht hatte, ist inzwischen auch klar, wer 26/27 gemeinsam mit ihm auf der Bank sitzen wird: Tobias Petri, aktuell Coach der zweiten Mannschaft in der Landesliga, steigt zur Ersten auf.
HSG Böblingen/Sindelfingen hält den Kader zusammen
„Wir hatten viele Namen auf der Liste. Seiner stand ganz oben“, betont Vito Cece, der das HSG-Eigengewächs als seine absolute Wunschlösung bezeichnet. „Er ist ein echter Handball-Fachmann und seit Jahren hier im Verein engagiert.“
Am Kader wird es dagegen nicht viele Veränderungen geben. Der Verein hat bereits offiziell bekannt gegeben, dass die Eigengewächse Frederik Todt, Mikko Frommer, Michael Fangerow und Tim Negler verlängert haben.
Der Name Dominic Rose (3. v. li.) stand bei einigen anderen Vereinen auf der Liste: Er bleibt aber bei den BöSis. Foto: Marco Iker
Der Name Dominic Rose stand nach dessen ganz starker Comeback-Saison auch wieder bei einigen anderen Vereinen auf dem Zettel. Dennoch läuft auch der Spielmacher in der nächsten Runde weiterhin im BöSi-Trikot auf.
Fabian Rothsching, der nach seiner langen Verletzung kurz vor dem Comeback steht, soll zusammen mit Neuzugang Tobias Krems das Torhüter-Gespann bilden. Weitere Zusagen sollen in den nächsten Wochen folgen.
„Wir haben es geschafft, den Kader fast vollständig zusammenzuhalten“, freut sich Vito Cece. Dem Vernehmen nach wird lediglich Linksaußen Marvin Seeger seine Handball-Schuhe an den Nagel hängen. Das allerdings wäre ein herber Verlust.