Der Keyboarder Martin Meixner spielt mit voluminöser Verstärkung am 29. Januar in der Leonberger Steinturnhalle. Die Akteure sind versierte Vollblutmusiker.
Nach dem fulminanten Jahresauftakt mit dem Flowtrio um Dennis Müller und Gerhardt Mornhinweg geht es am Donnerstag, 29. Januar, 19.30 Uhr, beim Leonberger Jazzclub klangvoll weiter. In der Steinturnhalle steht ein Instrument im Mittelpunkt, das in den Siebzigern fast überall dabei war, aber heutzutage nicht mehr so oft zu hören ist: die Hammondorgel.
Bedient wird sie an diesem Abend von Martin Meixner, einem überaus versierten Keyboarder, bei dem, wie er selbst sagt, seine Orgel nicht nur „faucht und röhrt, sondern auch schnurrt und wimmert.“ Meixner, der schon auf dem legendären Montreux Jazz Festival oder den Jazz Open in Stuttgart aufgetreten ist, hat neben verschiedenen internationalen Jazzgrößen zudem mit gestandenen Recken der deutschen Musikszene wie dem BAP-Chef Wolfgang Niedecken oder dem Bassisten Helmut Hattler zusammen gespielt.
Die Popkultur der Staaten „förmlich aufgesogen“
Damit aus dem Röhren und Schnurren der Orgel ein kompaktes Klangbild entsteht, wird Meixner von dem Gitarristen Christoph Neuhaus und Daniel Mudrack am Schlagzeug begleitet. Letzterer hat in Los Angeles und New York gelebt und bei etlichen Touren durch die USA die Popkultur der Staaten förmlich aufgesogen.
Inspiriert durch einen längeren New York-Aufenthalt ist auch Neuhaus, der schon fünf eigene Alben veröffentlicht und bei 60 weiteren mitgespielt hat und seit zwei Jahren der SWR-Bigband angehört. Er spielte schon mit Musikern ganz unterschiedlichen Zuschnitts zusammen – von Peter Herbolzheimer über Matz Mutzke bis hin zu Dieter Thomas Kuhn.
Auftritt und Kosten
Termin
Donnerstag, 29. Januar, 19.30 Uhr, Leonberger Steinturnhalle, Steinstraße 5. Parkmöglichkeiten gibt es am Hallenbad oder Festplatz.
Karten
Vorbestellung für 15 Euro unter www.jazzclub-leonberg.de; Abendkasse 17 Euro, ermäßigt 10 und 7 Euro.