Über mehrere Stunden dauerte ein Feuerwehreinsatz am Freitagvormittag in Herrenberg-Kuppingen. Auslöser war ein Brand im Kamin eines Einfamilienhauses.

Böblingen: Edmund Langner (edi)

Zu einem längeren Feuerwehreinsatz kam es am Freitagvormittag gegen 10.41 Uhr in einem leer stehenden Einfamilienhaus in der Wendelsteinstraße im Herrenberger Stadtteil Kuppingen (Kreis Böblingen). Wie die Feuerwehr mitteilt, waren Schornsteinfeger damit beschäftigt, den Kamin auszubrennen. Dabei kam es nach ersten Erkenntnissen gegen zu einer Rauchentwicklung und daraufhin zu einem Brand im Kamin und in einer Zwischendecke. Der Brand drohte, auf weitere Gebäudeteile überzugreifen.

 

Die Feuerwehr öffnete die Zwischendecke und versuchte das im Kamin nach oben steigende Feuer zu löschen. Dies gestaltete sich offenbar als eine langwierige Aufgabe. Der Einsatz zog über mehrere Stunden hin. Wie die Feuerwehr Herrenberg berichtet, waren zahlreiche Trupps unter Atemschutz mit aufwendige Löschmaßnahmen beschäftigt.

Später unterstütze die Feuerwehr auch den Schornsteinfeger bei seinen Arbeiten am Kamin mit der Drehleiter. Zur bessere Strukturierung der Einsatzstelle zog man die Führungsunterstützungseinheit der Feuerwehr Herrenberg sowie einen Baufachberater des Landkreises hinzu.

Polizei, DRK und Feuerwehr waren mit einem Großaufgebot vor Ort. Foto: SDMG

Nach bisherigen Informationen gab es keine Verletzten. Die Feuerwehr sowie das DRK waren mit einem Großaufgebot vor Ort – alleine bei der Herrenberger Wehr waren 49 Einsatzkräfte beteiligt. Wie eine Polizeisprecherin mitteilt, waren auch mehrere Streifenbesatzungen vor Ort.

Um 14.53 Uhr musste die Feuerwehr erneut mit zahlreichen Kräften zu einem größeren Einsatz in Kuppingen ausrücken – diesmal in der Karl-Kühne-Grundschule. Eine Meldung wegen Brandgeruchs erwies sich dann aber als Fehlalarm.