KI in der Schule Zukunft des Lernens

Mit Posten und Daddeln ist es nicht getan: Lehrer brauchen Nachhilfe im Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Foto: dpa

Künstliche Intelligenz wird in der Bildung zwangsläufig eine große Rolle spielen. Dazu muss man Lehrkräfte dringend schulen, meint StZ-Autor Armin Käfer.

Titelteam Stuttgarter Zeitung: Armin Käfer (kä)

Es ist gewiss im Sinne der Bildung, wenn die Intelligenz an Schulen zunimmt – und sei es Künstliche Intelligenz (KI). Sie verändert die Welt von Grund auf. Die heutige Schülergeneration wird mit der KI lernen, forschen, arbeiten und leben (müssen). Vor diesem Hintergrund ist es fatal, dass beim Lehrpersonal große Unsicherheit im Umgang mit KI vorherrscht. Darauf verweist das aktuelle Schulbarometer der Robert-Bosch-Stiftung.

 

KI kann zu einem Turbo für den Unterricht werden

Während die meisten Lehrer KI-Tools mit spitzen Finger anfassen, lassen sich viele Schüler von solchen bei Hausaufgaben und beim Verfassen von Referaten helfen. Ein allzu einseitiger Einsatz stellt antiquierte Unterrichtskonzepte in Frage. Schüler müssen lernen, die KI so zu nutzen, dass ihre eigenen Fähigkeiten dabei nicht veröden – sie müssen auch mit den Schwächen der KI vertraut werden. KI kann zu einem Turbo für den Unterricht werden. Sie wird ihn unweigerlich komplett verändern. Dazu bedarf es einer intensiven Fortbildung der Lehrkräfte. Doch hier herrscht offenkundig großer Nachholbedarf. Wenn wir das verschlafen, schadet es dem Standort Deutschland in der Welt von morgen.

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