Köchin Alina Meissner-Bebrout Ulmer Sternerestaurant Bibraud schließt
Alina Meissner-Bebrout zieht mit dem Lokal Bibraud in ihr eigenes Hotel. Das bedeutet auch, dass der Michelin Stern neu erkocht werden muss.
Alina Meissner-Bebrout zieht mit dem Lokal Bibraud in ihr eigenes Hotel. Das bedeutet auch, dass der Michelin Stern neu erkocht werden muss.
Die Spatzen zwitscherten es schon von den Dächern: Das Ulmer Sternerestaurant Bibraud zieht nach zwölf Jahren aus der Ulmer Büchsengasse.
Weit hat es die Köchin Alina Meissner-Bebrout jedoch nicht: die neue Adresse wird das historische Bäumle, ein Gebäude aus dem 15. Jahrhundert direkt am Ulmer Münster, sein. Hier wird sie diesen Sommer mit ihrem Mann Steffen Meissner das Hotel Maison Meissner, ein Boutiquehotel eröffnen. Und eben auch das Bibraud als Restaurant im Haus.
Für Meissner-Bebrout und ihren Küchenchef Tim Ostertag bedeutet das vor allem viel mehr Platz. Das alte Bibraud hatte die womöglich kleinste Küche der Republik. Zugleich gibt es aber auch neue Herausforderungen: Neben Menü sollen auch à la carte-Gerichte angeboten werden. Und da der Michelin-Stern stets mit der Lokalität also dem Ort verbunden ist, wird der nicht einfach weiterziehen, sondern muss neu erkocht werden. Meissner-Bebrout nimmt es gelassen: „Den Stern haben wir uns einmal erarbeitet, dann tun wir das eben ein zweites Mal.“ Das Bistro Edda wiederum wird an der alten Adresse bestehen bleiben.