Kreisliga A, Staffel 1, Stuttgart Neuer Trainer, zwei Absteiger und der TV Zazenhausen steht vor dem Final Four

Es war wieder einiges los rund um das Spielgerät. Foto: IMAGO/Maximilian Koch

Sowohl der Spitzenreiter Beograd Stuttgart als auch der Verfolger Türkspor Stuttgart erledigen ihre Hausaufgaben souverän und sind bereit für das Gifpeltreffen am Sonntag.

Reporter: Torsten Streib (tos)

49 Tore in acht Spielen und zwei Schiedsrichterentscheidungen, die die jeweiligen Trainer sprachlos zurückgelassen haben. Das ist ein Bruchteil von dem, was sich am 26. Spieltag in der Kreisliga A, Staffel 1, Stuttgart/Böblingen so alles ereignet hat.

 

Türkspor Stuttgart – TV89 Zuffenhausen 6:0

Vor allem im ersten Abschnitt hätte sich der TV Zuffenhausen teuer verkauft, sei viel gelaufen, hätte gut verschoben und es seinen Spielern schwer gemacht, zum Torerfolg zu kommen, sagt der Türkspor-Coach Memik Erdogan. „Doch irgendwann hat beim TV die Kraft nachgelassen und wir uns weitere Chancen herausgespielt und dann auch konsequenter genutzt“, so Memik weiter. Bis zur Pause traf zweimal Shkemb Miftari, dreimal Emir Dogansoy und Ugur Capar hießen die Schützen nach der Pause.

Damit lief einmal mehr die Torfabrik des Tabellenzweiten auf Hochtouren. Aus diesem Grund: „Wir sind gewappnet für das wichtige Spiel gegen den Spitzenreiter Beograd, wollen gewinnen und den Rückstand auf drei Punkte minimieren. Dann ist noch alles möglich“, so Erdogan. Das Gipfeltreffen ist auch das Aufeinandertreffen der Top-Drei-Ballermänner der Liga. Die Zähler von Miftari und Dogansoy stehen bei 31 beziehungsweise 34 Toren, Beograds Nikola Laskovic brachte es bislang auf 41 Treffer.

Indes war TV-Trainer Umut Yürük trotz der Packung nicht unzufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. Vor allem, wenn man die personelle Situation betrachtet. „Mir sind die Innenverteidiger ausgegangen, so musste ich mit meinen 42 Jahren selbst ran. Auch mein Co-Trainer Mehmet Kuzu stand in der Startelf“, gibt Yürük zu bedenken. Dafür habe seine Mannschaft rund 60 Minuten lang toll dagegengehalten. Doch je länger das Spiel lief, umso schwerer wurden die Beine und die entscheidenden Wege wurden nicht mehr gemacht. „Wenn du ihnen die Räume bietest, dann nutzen sie es mit ihrer spielerischen super aus. Das haben sie dann auch gemacht“.

Tore: 1:0 Shkemb Miftari (9.), 2:0 Miftari (36.), 3:0 Emir Dogansoy (52.), 4:0 Dogansoy (80.), 5:0 Ugur Capar (86.), 6:0 Dogansoy (90. + 1).

Besonderes: –

TV Zazenhausen – SG Weilimdorf 0:3

Durch den Sieg in Zazenhauen bleibt die SG Weilimdorf mittendrin im Kampf um Aufstieg und drückt in der nächsten Woche im Gipfeltreffen Spitzenreiter Beograd die Daumen. „Beograd ist für uns zu weit weg“, sagt SG-Coach Tilmann Janik, „während der Drei-Punkte-Rückstand gegenüber Türkspor noch aufzuholen ist, zumal wir noch gegen sie spielen“. In Zazenhausen hat die SG ihre Hausaufgaben gemacht, gleichwohl die erste Hälfte holprig verlief und erst eine deutliche Halbzeitansprache notwendig war, um auf Kurs zu kommen. „Wir waren in den ersten 45 Minuten zwar spielbestimmend gegen tief stehende Zazenhausener, jedoch vor dem Tor zu kompliziert. Zudem hatten die Gastgeber durchaus so manchen gefährlichen Konter“, weiß Janik. In den zweiten 45 Minute sei man dann konsequenter gewesen und hätte in kürzester Zeit für klare Verhältnisse gesorgt. Erst Shawn Christiansen und dann Lukas Teixeira sorgten für das beruhigende Gäste-2:0 nach 55 Minuten. Christiansen setzt noch einen Treffer drauf. „Sie haben nach der Pause einen Gang zugelegt und letztlich auch verdient gewonnen“, sagt Zazenhausens Coach Stefan Schuon, der vor allem im ersten Abschnitt den Seinen eine gute Leistung attestiert. Gleichwohl man da versäumt hätte, in Führung zu gehen. „Ein paar Halbchancen hatten wir, aber auch zwei klare, bei denen Sören Frank und Tim Walter den Ball aus zehn Metern neben das Tor setzten. Bis zum Pausenpfiff hatten die Gäste mehr Spielanteile , wir aber ein leichtes Chancenplus.“

Dennoch durchatmen in Zazenhausen. Die Horrorspiele gegen die vier Großen der Liga seien nun vorbei, nun folge das „Final Four“, wie es Schuon bezeichnet. Das mit einer Ausgangslage, mit der nicht unbedingt zu rechnen gewesen sei. „Wir sind zwei Punkte über dem Strich, haben weiterhin sehr gute Chancen auf den Klassenverbleib und wollen diese Steilvorlage schnellstmöglich nutzen“. Das Final Four bedeutet für die Schuon-Truppe: TB Untertürkheim, Sportvg Feuerbach, TSV Mühlhausen und zum Abschluss TSV Uhlbach.

Tore: 0:1 Shawn Christiansen (48.), 0:2 Lukas Teixeira (55.), 0:3 Christiansen (63.).Besonderes: –

SG West – OFK Beograd Stuttgart 1:6

„Es wird langsam eklig, wir müssen schnell wieder in die Spur finden.“ Wests Spielertrainer Benedikt Goos meint damit die verzwickte Tabellensituation. Ein Punkt trennen die Westler nur noch vom Relegationsplatz. In der Partie gegen den Spitzenreiter war aber auch nichts drin für die Gastgeber, wie Goos sagt. „Kein gutes Spiel, schlecht verteidigt und dumme Gegentore bekommen“, bilanziert der Spielertrainer. Vor allem der Gegentreffer zum 1:3 kurz nach der Pause erzeugt bei ihm immer noch Kopfschütteln. In der Kabine habe man noch besprochen, eigene Freistöße in den Strafraum zu schlagen, erzählt Goos. Was machten die Seinen? Sie führten ihn kurz aus, ein Gästeakteur lief dazwischen, leitete den Konter ein und Toptörjäger Nikola Lakovic traf. „Zwei Tore holst du gegen so eine Mannschaft nicht mehr auf.“ Im Gegenteil. Lakovic machte den lupenreinen Hattrick noch komplett, Nikola Sijakovic traf zum Endstand.

Dabei hatten die Hausherren die „überraschende Anfangspower“ der Gäste gut überstanden und durch Mario Fetsch den frühen Rückstand von Nemanja Buzdum egalisiert, ehe Veljko Burazor einen Freistoß durch die Mauer hindurch ins West-Netz setzte. Nach der Pause folgte dann „die Freistoßvariante, die keine war“, sagt Goos.

Derweil scheint Beograd für das Spitzenspiel am Sonntag gegen den Verfolger Türkspor gerüstet. „Wir freuen uns auf ein gutes, spannendes Fußballspiel, die Vorarbeit ist getan“, sagt Beograds Trainer Ratko Milic. Sein Team kann zwar bei einem Vorsprung von sechs Punkten gelassener ins Spiel gehen, doch die Vorgabe des Coaches ist eindeutig. „Wir wollen gewinnen.“

Tore: 0:1 Buzdum (10.), 1:1 Fetsch (22.), 1:2 Burazor (30.), 1:3 Lakovic (50.), 1:4 Lakovic (52.), 1:5 Lakovic (78.), 1:6 Sijakovic (89.).

Besonderes:

SSV Zuffenhausen – SV Prag 0:4

Der SV Prag landete den zweiten Sieg in Folge. „Sehr wichtig“, sagt Prags Coach Benedikt Bruder, der um ein weiteres Jahr verlängert hat, „schließlich haben hinten auch viele Teams gepunktet und der Vorsprung beträgt weiter nur vier Zähler“.

Auch wenn das Resultat eine klare Sache vermuten lässt, war es das in den Anfangsminuten nicht. „Recht ausgeglichen mit guten Chancen für die Hausherren“, sagt Bruder. „Zwei Großchancen hatten wir“, entgegnet sein spielender Trainerkollege Nevzat Dursun, „die Max Weinmann und Erdem Akcan aber vergeben haben“. Dies rächte sich – und gleich ordentlich. Innerhalb von einer Minute kippte die Partie nämlich zugunsten der Gäste. Prags Torjäger Otis Raiser netzte nach 17 Minuten ein, Henri Rösch legte prompt nach. „Danach war kein Aufbäumen bei uns zu erkennen, Prag hat aber auch gut verteidigt“, weiß Dursun. Und die Gäste haben den Vorsprung noch ausgebaut – Leoluca Cimino noch vor der Pause und Diego Ruess sorgten für den Endstand.

Tore: 0:1 Raiser (17.), 0:2 Rösch (18.), 0:3 Cimino (45.), 0:4 Ruess (88.).

Besonderes: –

SC Stammheim – TSV Uhlbach 4:8

Durch die Niederlage ist der erneute Abstieg für den Bezirksliga-Absteiger aus Stammheim besiegelt, für die Götzenberg-Kicker waren es drei wichtige Zähler gegen den Abstieg, beträgt ihr Vorsprung auf den Relegationsplatz doch weiterhin nur vier Zähler.

Auch wenn es nach 25 Minuten nach Toren von Johannes Kurrle, zweimal Joshua Menger und den beiden Heimtreffern von Nikitas Skordoulis nur 3:2 für die Gäste stand, haben „wir die Begegnung über 90 Minuten kontrolliert, zu Beginn durch Unkonzentriertheiten aber Stammheim im Spiel gehalten“, weiß Uhlbachs Spielertrainer Menger. Als dann Max Haussecker nach 33 Minuten auf 4:2 stellte, hatten die Gäste leichteres Spiel und erzielten nach der Pause weitere vier Treffer. Die Torschützen hießen erneut Menger und Kurrle sowie Benjamin Mang und Marc Thöne. Für die tapferen Gäste betrieben Antonios Petridis und Naba Lucein Palenfo noch Ergebniskosmetik.

Indes gibt es für die Uhlbacher laut Trainer Menger nur noch wichtige Spiele, das nächste ist am Sonntag zuhause gegen den Tabellennachbarn TSV Weilimdorf II.

Tore: 0:1 Johannes Kurrle (3.), 1:1 Nikitas Skordoulis (8.), 1:2 Joshua Menger (10.), 1:3 Menger (11.), 2:3 Skordoulis (25.), 2:4 Max Haussecker (33.), 2:5 Kurrle (62.), 2:6 Benjamin Mang (64.), 2:7 Menger (67.), 3:7 Antonios Petridis, 3:8 Marc Thöne (87.), 4:8 Naba Lucein Palenfo (89.).

Besonderes: –

TSV Weilimdorf II – TSV Mühlhausen 1:3

In dem wichtigen Spiel um den Klassenverbleib war für Weilimdorfs Coach Jürgen Zeyer die Szene in der 58. Minute spielentscheidend. Nach einem Eckball pfiff der Unparteiische plötzlich Elfmeter für die Gäste. „Er will ein Trikotzupfen gesehen haben“, berichtet Zeyer nach Rücksprache mit dem Unparteiischen. Doch gesehen hat dies wohl nur der Schiri. „Da war nichts“, ärgert sich Zeyer, „alle auf dem Platz, selbst der Gegner, waren über den Pfiff verdutzt.“ Mühlhausens Armend Mehmeti, zwar während der Partie im Urlaub weilend, bestätigt Zeyers Aussage nach Rücksprache mit seinem Co-Trainer Konstantinos Georgios. „Das war für uns ein glücklicher Elfer, wie mir erzählt wurde.“ Lorik Bytyci war’s egal, er verwandelte zum 1:1.

Grundsätzlich verlief für die personell gebeutelten Hausherren – Abteilungsleiter Patrick Härle wurde reaktivierten und spielte durch, der Mitvierziger und Teammanager Hassan Lamari saß auf der Bank – lange alles nach Plan. „Es war kein schönes Spiel, aber wir lagen in Führung. Doch der Elfer hat uns irgendwie den Stecker gezogen“, hat Zeyer erkannt. Weilimdorfs Torschütze hieß Riccardo Scarcelli, sonst im Verbandsliga-Team beheimatet, der kurzfristig auch noch angefragt wurde und während der ersten Hälfte eingewechselt wurde.

Die Gäste indes nutzten die plötzlich aufkommende Weilimdorfer Unsicherheit und spielten zwei Konter durch Marcel Fidler und Denes Saritas zum wichtigen Sieg aus. „Nicht unverdient, aber sehr glücklich, ein Remis wäre auch in Ordnung gegangen“, hat sich Mehmeti sagen lassen.

Damit ist der TSV Mühlhausen nur noch einen Zähler vom rettenden Ufer und zwei vom TSV Weilimdorf entfernt.

Tore: 1:0 Scarcelli (47.), 1:1 Bytyci (58., Foulelfmeter), 1:2 Fidler (78.), 1:3 Saritas (81.).

Besonderes:

SportKultur Stuttgart – Sportvg Feuerbach 0:7

Nach der 0:7-Packung ist der sportliche Teil für die SportKultur endgültig geklärt: Zusammen mit dem Schlusslicht SC Stammheim steht der Aufsteiger nun vorzeitig als prompter Absteiger fest. Darüber hinaus ist eine wichtige Personalie für die kommende Kreisliga-B-Saison auch geklärt: Nikolai Pozorski wird Nachfolger von Ender Mermer. Der Abteilungsleiter und beim Verein fest angestellte Mermer hatte den Trainerposten interimsweise übernommen und ist froh, dass „wir mit Nikolai einen guten Coach gefunden haben, der aus der näheren Umgebung kommt und die Bedingungen hier kennt“, sagt Mermer. Pozorski, wohnhaft in Untertürkheim, war bis vergangene Woche noch Coach beim A-2-Ligisten KV Plieningen, wurde aber nach seiner Ansage den Verein Richtung SportKultur verlassen zu wollen, dort am vergangenen Dienstag freigestellt.

Für SportKultur-Routinier Stefan Schullehner wird sich dabei eine etwas andere Situation als einst beim Bezirksligisten VfB Obertürkheim ergeben. Schullehner war dort spielender Trainer, Pozorski sein Mittelfeldstratege. Nun ist der Neue der Chef, Schullehner sein Assistent, der bei ausgewählten Spielen aber weiterhin auf dem Feld stehen wird.

Mannschaftlich will Mermer versuchen, weiter auf Regionalität zu setzen. „Spieler von hier und nicht von weiter weg, wie es in der Vergangenheit häufig der Fall war, sind uns wichtig“, sagt er. Sechs A-Jugendspieler stoßen zu den Aktiven, die Routiniers wie Kapitän Mert Sönmez würden bleiben, zwei „namhafte Stürmer“, so Mermer, wolle man noch verpflichten. Im Gegenzug wird sich Stürmer Elias Tweneboa – Ziel unbekannt – aber verabschieden. Apropos Ziel. Der sofortige Wiederaufstieg wird zwar nicht ausgerufen. Aber: „Wir wollen schon vorne mitmischen.“

Pozorski schaute bereits am Sonntag bei der 0:7-Pleite zu. Erkenntnisse konnte er wohl keine gewinnen. „Eine völlig verdiente Niederlage, die Spieler waren platt“, sagt Mermer. Grund: Zehn Akteure haben gefehlt, besagte sechs A-Jugendliche spielten bereits am Samstag für ihre angestammte Mannschaft und am Sonntag schoben sie noch eine Sonderschicht. Frei nach dem Motto: solange die Füße tragen. Lange war das wohl nicht der Fall. Dementsprechend sei der Feuerbacher Sieg auch in der Höhe verdient gewesen.

Für die Talkrabben trafen je zweimal Dan Dierolf, Marin Pranjic und Omar Srihi sowie einmal Precious Onuoha. Die Gäste waren aber überrascht, dass es ihnen so leicht gemacht wurde. „Die SportKultur hat ja nie klar verloren, da haben wir schon mit mehr Gegenwehr gerechnet“, sagt Feuerbachs Coach Sven Damnig. Doch so wurde es ein leichtes Spiel, bei dem „wir schnell 2:0 geführt haben und alles im Griff hatten“.

Tore: 0:1 Dan Dierolf (3.), 0:2 Marin Pranjic (12.), 0:3 Dierolf (35.), 0:4 Pranjic (41.), 0:5 Precious Onuoha (48.), 0:6 Omar Srihi (77), 0:7 Srihi (83.).

Besonderes: –

TSV Münster – TB Untertürkheim 3:3

Der TBU hat sich durch das 3:3 weiter die Chance auf den Klassenverbleib beziehungsweise zumindest die Relegation – auch wenn der Rückstand wieder auf fünf Zähler angewachsen ist – offen gehalten. Bei den Münsterern kann indes nur von einer Teilentspannung die Rede sein. Nach zuletzt drei Niederlagen mit 0:16 Toren bedeutet das 3:3 ein Aufwärtstrend, auch wenn sich die Gastgeber das Leben selbst schwer gemacht haben, eigentlich auf direktem Weg Richtung Sieg waren und dann irgendwie falsch abgebogen sind. „Ich habe versucht, nach den vergangenen Wochen den Druck rauszunehmen und den Jungs gesagt, sie sollen den Ball einfach in den eigenen Reihen laufen lassen“, sagt Münsters Coach Angelo Nigro. Im ersten Abschnitt machten dies die Grünhemden auch vorzüglich, führten durch die Treffer von Marko Sorgic und Ferid Schauki Djelassi verdient mit 2:0, weil „wir auch in der Defensive gut gestanden sind und dem TBU kaum etwas gegönnt haben“, weiß Nigro. Selbst nach dem kuriosen Anschlusstreffer nach 69 Minuten, der laut Nigro auf die Kappe des Unparteiischen geht, seien die Seinen locker geblieben. Doch was war passiert? Es gab Freistoß für die Hausherren rund 24 Meter vor dem Münsterer Tor. Torhüter Marcel Janik schob den Ball mit der Sohle zu einem Mitspieler, „damit dieser den Freistoß dann hätte anschließend ausführen können“, erzählt Nigro. Dazu kam es aber nicht, Robin Wittmann ging dazwischen und schob das Spielgerät ins leere Tor ein. Der Pfiff blieb aus, der Schiedsrichter gab den Treffer, „obwohl wir den Freistoß noch gar nicht ausgeführt haben“. Doch der Anschlusstreffer schien nur eine Momentaufnahme zu sein – acht Minuten später stellte Mohran Hussein den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. „Doch warum auch immer“, so Nigro, „gerieten wir plötzlich wieder ins Straucheln, war die Körpersprache weg, lief nichts mehr zusammen und der TBU hat das ausgenutzt“. So trafen Michael Höschele und Enes Düzgün noch zum 3:3-Endstand.

Tore: 1:0 Marko Sorgic (28.), 2:0 Ferid Djelassi (77.), 1:2 Wittmann (69.), 1:3 Mohran Hussein (77.), 2:3 Michael Höschele (79.), 3:3 Enes Düzgün (88.).Besonderes: –



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