Kreisligen A1/2 Enz/Murr Das Abenteuer A-Liga endet für den SV Kornwestheim II nach einer Saison

Das Abenteuer Kreisliga A ist für den SVK II erst einmal vorbei. Offensiv war die Mannschaft nicht gut genug. Foto: Peter Mann /Archiv

Drita Kosova Kornwestheim muss nach Gewitter und Spielabbruch am Donnerstag gegen den TSF Ditzingen nachsitzen. Der TSC Kornwestheim kommt mit 2:7 in Benningen unter die Räder.

Blitz und Donner haben am Wochenende dafür gesorgt, dass die Fußballer vom SV Kornwestheim II und dem Stadtrivalen Drita Kosova Kornwestheim an diesem Donnerstag noch einmal Überstunden schieben müssen. Denn die Spiele beider Teams mussten am Sonntagnachmittag von den Unparteiischen wegen Gewittern jeweils kurz nach der Halbzeit abgebrochen werden. Der Tabellenzweite Drita lag in der Kreisliga A2 Enz-Murr zu diesem Zeitpunkt mit 2:3 bei den TSF Ditzingen zurück, bei der SVK-Zweiten stand es in der Parallelstaffel A1 1:1 gegen den FSV Oßweil.

 

Beide Partien wurden von Verband daraufhin schon eine Stunde später für diesen Donnerstag neu angesetzt. Da Kornwestheims Gegner Oßweil aber nicht antritt, wurde die Partie gecancelt. Drita hingegen trifft um 12 Uhr auf Ditzingen.

Für den SV Kornwestheim II ist jedoch seit diesem Sonntag klar, dass er nach nur einer Saison in der Kreisliga A wieder absteigen muss. Aufgrund der übrigen Resultate liegt man jetzt sieben Punkte hinter Dersim Ludwigsburg auf dem Relegationsplatz, ein Rückstand, der der nicht mehr aufholbar ist. .

SVK-Coach: „Insgesamt waren wir offensiv nicht gut genug“

„Das spielerische Niveau hatten wir sogar, Aber die Hinrunde war zu schwach. Und insgesamt waren wir offensiv einfach nicht gut genug“, benennt SVK-Trainer Tim Waida die für ihn zentralen Gründe für den sofortigen Wiederabstieg. Nach mehreren Abgängen im letzten Sommer besserte sich die Situation im vorderster Front erst, als der zuvor lange verletzte Christian Schwalb im Lauf der Rückrunde zum Team stieß. „Er hat uns noch einmal einen Schub gegeben, der aber letztlich zu spät kam“, urteilt Waida, der nach der Spielabsage von Oßweil am Donnerstag jetzt den Trainingsabschluss mit der Mannschaft plant.

Das Team von Spielertrainer Spetim Muzliukaj hat die Aufstiegsrelegation im Blick. Foto: Peter Mann / Archiv

Bei Drita hat die neu angesetzte Partie dagegen eine andere Wertigkeit: „Spielen ist immer besser als Trainieren“, hat Spetim Muzliukaj, der Spielertrainer von Drita, dabei schon im Blick, möglichst gut vorbereitet in die Aufstiegsrelegation zu gehen. Zwar besteht für sein Team noch eine theoretische Möglichkeit, den designierten Meister Spvgg Renningen einzuholen, doch müsste dieser dafür bei Fastabsteiger KSV Renningen verlieren und Drita mit zwei Siegen 26 Tore auf den Rivalen gutmachen. Realistisch – das weiß auch Muzliukaj genau – ist das nicht.

Über volle 90 Minuten musste hingegen am Sonntag der TSC Kornwestheim gehen. Mit dem allerletzten Aufgebot unterlag man in der A1-Staffel mit 2:7 (0:5) beim TSV 1899 Benningen. „Die Luft ist raus“, gestand Kornwestheims Spielertrainer Burak Demirel, der aufgrund der Personalnot als gelernter Torwart selbst im Feld aushelfen musste. Für Benningen ging es hingegen noch um alles und das war schnell zu spüren.

Schon nach einer halben Stunde lag der TSC Kornwestheim aussichtslos mit 0:4 zurück und die Begegnung entschieden. Nach der Pause gestalteten dann Carmine Pescione und Alparslan Akdemir mit ihren Toren immerhin das Resultat noch etwas freundlicher.

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