Kretschmann über seine S-Klasse „Wie eine Sardine in der Büchse“

Von red/dpa 

Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat sich wenig schmeichelhaft über seine Mercedes-Benz S-Klasse geäußert. Das ruft die Kritik von FDP-Landtagsfraktionschef Hans-Ulrich Rülke hervor.

Winfried Kretschmann mit seinem Dienstwagen. Foto: dpa
Winfried Kretschmann mit seinem Dienstwagen. Foto: dpa

Stuttgart - Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hält seinen Dienstwagen nicht für besonders komfortabel. „Ich hocke da wie ein Sardine in der Büchse“, sagte er am Dienstag in Stuttgart.

Vor ihm sitze ein Personenschützer, der ja auch Platz brauche. Er selbst klemme sich meistens noch seine Tasche hinter die Füße, weil neben ihm ein Mitarbeiter hocke, der auch Platz brauche. Er nehme das aber gerne in Kauf. „Es geht mir besser als der Queen mit ihrer Kutsche“, meinte er mit Blick auf die britische Königin. Immerhin komme er mit dem Wagen gut voran. „Man kann mit ihm auch überholen.“

StZ-Redakteur Andreas Müller hat das komplette Zitat von Winfried Kretschmann auf Facebook veröffentlicht:

Was Kretschmann mehr umtreibe, sei die Tatsache, dass er im Wagen keine ordentlichen Dienstgespräche per Telefon führen könne, weil es so viele Funklöcher im Land gebe. Kretschmanns Dienstwagen ist ein Plug-In Hybrid von Daimler. FDP-Landtagsfraktionschef Hans-Ulrich Rülke meinte: „Der Ministerpräsident betätigt sich nicht gerade als oberster Wirtschaftsförderer unseres Landes, wenn er die S-Klasse von Daimler als „Sardinenbüchse“ bezeichnet.“