Kunstrad beim RV Gärtringen Mia und Maya Lomuscio können sich beim Junior Masters erneut steigern

Wieder eine persönliche Bestleistung: Dass Mia und Maya Lomuscio die Schwierigkeit ihres Programms etwas reduzierten, hat sich gelohnt. Foto: Wilfried Schwarz

Aaron Klar vom RSV Öschelbronn sowie Mia und Maya Lomuscio vom RV Gärtringen hatten zum Finale der Kunstrad-Junior-Masters-Serie zwar eine weite Anreise, aber die lohnte sich für sie.

Mit dem Gesamtsieg beim Junior Masters hatten die Kunstradsportler Aaron Klär (RSV Öschelbronn) und Mia Lomuscio/Maya Lomuscio (RV Gärtringen) zwar nichts zu tun, aber sie lösten das Ticket für die deutsche Meisterschaft, weil es mehr Startplätze als Kandidaten dafür gab.

 

Im Hohen Norden, genauer gesagt in Neuenkirchen bei Bremen konnten die jungen Sportler aus dem Kreis Böblingen nach einer langen Anreise ganz ohne Druck beim Final-Event der Serie auf die Fläche gehen.

Mia Lomuscio und Maya Lomuscio kommen erstmals über 80 Punkte

Im Zweier der Juniorinnen hatten sich die Schwestern Mia und Maya Lomuscio bei ihren bisherigen zwei Junior-Masters-Auftritten jeweils steigern können und wollten dies erneut tun. In weiser Voraussicht hatten ihre Trainerinnen Martina Lomuscio und Sarah Kimmerle die Schwierigkeit etwas entschärft und die Wackelübungen rausgenommen. Das sollte sich auszahlen.

Die Übungen auf beiden Rädern zeigten die Geschwister perfekt. Nur ein kleiner Schreckmoment bei der Lenkersitzsteiger-Drehung war zu sehen. Auf einem Rad ging es so ideal weiter, womit von den 88,3 eingereichten Punkten 80,92 übrig blieben. Das bedeutete Platz acht unter 13 teilnehmenden Tandems und eine neue persönliche Bestleistung. Das Duo hat sich damit in der Kunstrad-Szene etabliert.

Für Aaron Klär lief es lange richtig gut, doch dann beging er denselben Fehler gleich zweimal hintereinander. Foto: Wilfried Schwarz

Aaron Klär muss gleich zweimal vom Kunstrad

Aaron Klär wollte im Einer der Junioren ebenfalls so gut sein wie nie zuvor. Sattelstand, -stützgrätsche, -lenkerstand, Lenkervorhebehalte und Seitvorhebehalte klappten perfekt, sodass das Kampfgericht wenig Grund für Abzüge hatte. Doch dann passierte es. Bei der Umsetzung vom Kehrreitsitzsteiger rückwärts auf vorwärts musste der Youngster vom Rad. Er setzte nochmals an und musste gleich nochmal auf den Boden.

„Da war ich mit dem Becken nicht weit genug vorne“, analysierte er. „Weil mir das gleich zweimal passiert ist, fehlte mir am Ende die Zeit, und so kam die letzte Übung nicht mehr in die Wertung kam.“ Diesen Fehler will er bei der DM nicht noch einmal begehen. Mit 105,96 Punkten sprang Rang sechs unter neun Startern heraus.

Aaron Klär will nach der DM noch schwierigere Übungen einbauen

„Der Übergang von den Schülern mit 25 Übungen zu den Junioren mit 30 Übungen ist enorm, da ich auch für diese nur fünf Minuten Zeit habe“, erklärt Aaron Klär, der nach den nationalen Titelkämpfen schwierigere Übungen und damit noch mehr Übergänge in sein Programm einbauen will.

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