Moderne Schularchitektur in Karlsruhe Flure und Klassenzimmer adieu!

Von Ulla Hanselmann 

So sieht zeitgemäßer Schulbau aus: Das Stuttgarter Büro Wulf Architekten hat in Karlsruhe eine Gemeinschaftsschule gebaut. Die Architektur unterstützt die vielfältigen Lern- und Lehrformen, die hier praktiziert werden.

Die offene, lichte Mitte der Evangelischen Jakobusschule – die Sitzstufen-Zone wird von den  Gemeinschaftsschülern als Lernraum genutzt. Foto: Brigida Gonzalez 8 Bilder
Die offene, lichte Mitte der Evangelischen Jakobusschule – die Sitzstufen-Zone wird von den Gemeinschaftsschülern als Lernraum genutzt. Foto: Brigida Gonzalez

Karlsruhe - Eine lange Flucht von Türen, dahinter, eins am anderen, die Klassenzimmer mit Tafel und Schülertischen. So sahen Schulen vor hundert Jahren aus – so sehen viele Schulen heute aus. Auch wenn sie sich im Schneckentempo bewegt: Die Pädagogik ist im Wandel und mit ihr der Schulbau. Lernen und Lehren hat heute viele Gesichter, die Trichter-Methode, also das Abfüllen von Stoff in Schülerköpfe im Frontalunterricht, ist nurmehr eines. Zumindest in Schulen, die pädagogisch die Steinzeit überwunden haben. Lernlandschaften, Lernhaus-Module, Cluster-Prinzip – so heißen Modelle, die auf neue Unterrichtsformen reagieren.

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