Motorsport Auch Kollision kann Andre Petropoulos aus Maichingen in Imola nicht stoppen

Andre Petropoulos (Mitte) kam in Imola auf Gesamtrang vier, sicherte sich damit aber Rang eins in der Formel-3-Trophy des Drexler-Formel-Cups und in der Gold-Klasse der Topjet F 2000. Foto: privat

Motorsportler Andre Petropoulos aus Maichingen hat sich von einem unglücklichen Sprintrennen in Imola nicht entmutigen lassen. Im Hauptrennen wurde er Erster in zwei Klassen.

Das legendäre Autodromo „Enzo e Dino Ferrari“ in Imola war Schauplatz der österreichischen Rennserie Drexler-Formel-Cup und der italienischen Rennserie Topjet F 2000, in denen auch Motorsportler Andre Petropoulos mitmischt. Der Maichinger feierte sein Debüt auf dieser Strecke.

 

Die ersten beiden Testfahrten verliefen vielversprechend, auch das Qualifying war solide, denn er fuhr mit seinem Formel-3-Wagen die siebtbeste Zeit. Dank des sogenannten Reverse Grids – dabei wird die Reihenfolge der schnellsten acht Leute in der Startaufstellung des 20-minütigen Sprintrennens umgedreht – konnte er als Zweiter sogar aus der ersten Reihe starten.

Eben jenes Sprintrennen begann vielversprechend. Petropoulos verteidigte erfolgreich seinen zweiten Platz, doch in der ersten Kurve wurde er von einem Konkurrenten abgeräumt, der sich grob verschätzte. Diese Kollision kostete ihn wichtige Punkte in der Meisterschaft der Formel-3-Trophy des Drexler-Formel-Cups und führte dazu, dass ein Rivale in der Gesamtwertung die Führung übernahm. Das Auto musste zudem nach dem Vorfall komplett zerlegt und repariert werden, um für das Hauptrennen am Folgetag einsatzbereit zu sein.

Am nächsten Morgen war die Piste noch feucht vom nächtlichen Regen. Die Rennleitung entschied sich für einen Safety-Car-Start, Petropoulos bestritt diesen vom sechsten Platz aus. Das gelang ihm hervorragend. In der dritten Kurve konnte er gleich zwei Rivalen überholen. Im weiteren Verlauf verteidigte er seine Position erfolgreich in packenden Duellen und überquerte die Ziellinie als Vierter. In der Formel-3-Trophy des Drexler-Formel-Cups sicherte er sich damit ebenso den ersten Platz wie in der Gold-Klasse der Topjet F 2000. So holte er sich auch die Meisterschaftsführung in der Formel-3-Trophy zurück.

Das Saisonfinale der beiden Rennserien findet Ende Oktober ebenfalls in Italien statt, dieses Mal aber in Misano. Andre Petropoulos hat nun eine gute Ausgangsposition für den Titelkampf.

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