Mit 81 Jahren ist der Köngener Kommunalpolitiker Heinz Aldinger gestorben. Der langjährige Kreis- und Gemeinderat hat viele Projekte mit seinen Impulsen geprägt.

Für die Sozialpolitik hat sich Heinz Aldinger jahrzehntelang eingesetzt. Nun ist der langjährige Kreis- und Gemeinderat aus Köngen im Alter von 81 Jahren gestorben. Mit seiner ruhigen und besonnenen Art hat er auf lokaler wie auch auf Kreisebene nicht nur Konflikte geglättet. Der gelernte Elektroingenieur hat im Technischen Ausschuss des Gemeinderats viele Entscheidungen mit auf den Weg gebracht.

 

1970 wurde er Mitglied und schon 1972 stellvertretender Vorsitzender und Schatzmeister im SPD-Ortsverein Köngen. Bis zu seiner Wahl in den Kreistag 1979 arbeitete er da im Vorstand. Dem Kreistag gehörte er bis 1994 an. In dieser Zeit war der gelernte Elektroingenieur Mitglied im Technischen Ausschuss des Kreistages.

In den 1980er-Jahren lenkte Heinz Aldinger die Geschicke des Ortsvereins als stellvertretender Vorsitzender und Vorsitzender. Auch nach seinem Rückzug aus dem Kreistag 1994 blieb er bei den Köngener Sozialdemokraten aktiv. 2006 wurde er Mitglied des Köngener Gemeinderates, dem er nach seiner Wiederwahl 2009 und 2014 bis 2017 angehörte. Als stellvertretender Fraktionschef brachte er seine große kommunalpolitische Erfahrung ein.

Generationen für die Sozialdemokratie begeistern

Obwohl er es sich zum Ziel gesetzt hatte, mehr junge Menschen für die Werte der Sozialdemokratie zu begeistern, so schätzte er es auch, wenn die Erfahrung der älteren Parteimitglieder Beachtung findet. Nicht zuletzt deshalb engagierte er sich in der Arbeitsgemeinschaft „60 plus“ der SPD und war ab 2007 einige Jahre ihr Kreisvorsitzender.

Aldinger war über die Grenzen Köngens hinaus ein fleißiger Kämpfer für soziale Gerechtigkeit. Er hat sich für das Gemeinwesen eingesetzt. Im Wahlkampf war er unermüdlich im Einsatz. Bis zuletzt war es ihm nicht gleichgültig, wie sich Gesellschaft und Politik in der Gegenwart und für die Zukunft entwickeln. Wegen seiner schweren Krankheit konnte er sich zuletzt allerdings nicht mehr engagieren. Die Trauerfeier findet am Dienstag 3. Februar, um 14 Uhr auf dem Köngener Friedhof statt.