Der kleine Konstantin erblickte als erstes in Stuttgart im neuen Jahr das Licht der Welt. Er wurde im Olgahospital des Klinikums Stuttgart geboren.
Das neue Jahr hat gleich mit neuen Erdenbürgern begonnen, die zur Welt gekommen sind. Ganz vornedran, nämlich 24 Minuten nach Mitternacht ist Konstantin in Stuttgart geboren worden. Mit einer Größe von 51 Zentimetern und einem Gewicht von 3450 Gramm beglückte er seine Eltern, Mutter Johanna Hellmann und Vater Christoph Fritz. Auch die zweijährige Schwester Luise freut sich sicherlich darauf, ihren Bruder kennenzulernen.
Das Feuerwerk war bei der Geburt noch im Gange
Die Böllerschüsse waren vermutlich draußen noch zu hören und das Feuerwerk noch voll im Gange, als im Kreißsaal des Olgahospitals der kleine Konstantin zur Welt kam. Die Böller habe sie nicht gehört, sagt die Mutter. Sie habe sich voll und ganz auf die Geburt konzentriert. Verständlicherweise. Die 35-Jährige ist Sprecherin der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart. Somit ist sie Presserummel gewohnt und klingt am Nachmittag des Neujahrstages ganz entspannt und glücklich am Telefon. „Die Geburt war traumhaft schön“, sagt sie. Ihr Freund Christoph Fritz sei dabei gewesen. Es sei ein tolles Erlebnis gewesen. Ihr Partner habe sie wunderbar bei allem unterstützt. Und während der Geburt haben sich ihre Eltern um Enkelkind Luise gekümmert.
Konstantin hätte zu Weihnachten zur Welt kommen sollen
Während Johanna Hellmann und Christoph Fritz, er ist von Haus aus Rechtsanwalt, nicht wussten, ob es ein Junge oder ein Mädchen werden wird, habe Luise immer vom Brüderchen gesprochen, welches kommen werde. Jetzt freue sie sich umso mehr, dass es geklappt habe. Eigentlich hätte Konstantin ja schon Weihnachten zur Welt kommen sollen, erzählt die frischgebackene zweifache Mutter. Doch der Kleine habe es spannend gemacht. Und dann ging es aber kurz vor Mitternacht ganz flott. Es sei ein Glücksgefühl, dass er zur Welt gekommen sei, Neujahr spiele dabei weniger eine Rolle. Doch für das Kind vielleicht einmal schon, meint die Mutter. So habe sie schon gesagt, wenn er mal Teenager sei, dann habe er womöglich die coolste Geburtstagsparty – mit Feuerwerk. Es sei ein schönes Willkommenszeichen, dass er an Neujahr geboren sei, sagt Johanna Hellmann. Sie waren nur wenige Stunden im Krankenhaus und sind nun wieder zu Hause. In einem halben Jahr will Hellmann wieder als Pressesprecherin tätig sein und blickt entspannt auf die kommende Zeit mit Konstantin, der während des Gesprächs ebenfalls entspannt war und sich nur kurz glucksend äußerte.
Mutter und Baby sind entspannt und glücklich
Dabei ist er nicht der einzige, der in Stuttgart an diesem 1. Januar 2025 zur Welt kam. Denn: Im Robert-Bosch-Krankenhaus waren ebenfalls Eltern erfreut, dass ihr Baby zu Beginn des neuen Jahres das Licht der Welt erblickte. Der kleine Aram ist um 5.31 Uhr geboren worden. Auch er ist 51 Zentimeter groß und wiegt stolze 3250 Gramm, wie Unternehmenssprecherin Britta Käppeler erklärt. Die Eltern seien sehr stolz und überglücklich. Die Geburt sei gut verlaufen. Alle seien wohlauf, so die Sprecherin weiter. Die Eltern selber wollten sich nicht äußern. Mit einer weiteren Geburt rechnete das Robert-Bosch-Krankenhaus noch, aber eher gegen Abend des Neujahrstages.
Klinikum verzeichnet im Schnitt 6200 Geburten im Jahr
In den Stuttgarter Krankenhäusern mit Geburtsabteilung – städtisches Klinikum, Robert-Bosch-Krankenhaus (RBK), Marienhospital – kamen den Angaben zufolge in den vergangenen Jahren im Schnitt etwa 6200 Kinder zur Welt. Den größten Anteil hat hier die Frauenklinik des städtischen Klinikums mit seiner Neonatologie der höchsten Stufe (circa 3200 Geburten), gefolgt vom Robert-Bosch-Krankenhaus (rund 1200 Geburten) und dem Marienhospital (rund 1100 Geburten). Die St.-Anna-Klinik verzeichnete als kleinstes Geburtskrankenhaus 2023 rund 700 Geburten.